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Malteser Gütersloh

Januar

Februar

März

April

Nr. 1: Feuer in Mehrfamilienhaus

Beim Brand eines Sofa in einem Sechs-Familienhaus am Grünen Weg in Halle/Westfalen sind am späten Donnerstagabend, 17.04.2014, fünf Menschen verletzt worden.

Da die ersten Meldungen bei der Rettungsleitstelle vermuten ließen, daß bis zu 12 Verletzte zu versorgen sind, alarmierte die Leitstelle das Modul 'Soforthilfe', in dem auch der Malteser Hilfsdienst Gütersloh eingebunden ist. Mit einem GW SAN, RTW, KTW und ELW rückten insgesamt 16 Malteser Einsatz- und Führungskräfte zum Einsatz aus. Der GW SAN betrieb eine Patientenablage vor Ort.

Weitere Informationen finden Sie im Pressebericht der Glocke.

Mai

Juni

Nr. 2: Gasunfall

Der Austritt von Kohlenmonoxid in seinem Sechs-Familien-Haus am 07. Juni 2014 war Anlass für die Leitstelle Gütersloh das Modul Soforthilfe zu alarmieren. Mit insgesamt 13 ehrenamtlichen Einsatzkräften verteilt auf zwei Rettungswagen, einem GWSan, einem MTW und einem ELW waren die Helfer des Malteser Hilfsdienstes Gütersloh im Einsatz.

Die Besatzung des GWSan richtete eine Patientenablage ein und unterstütze die Versorgung der insgesamt 20 Verletzten bis zu deren Abtransport mit den im Bereitstellungsraum stehenden Rettungswagen, bzw. in einem Fall mit dem RTH Christoph 13.

Der ELW der Malteser führte den Bereitstellungsraum und hielt engen Kontakt zur Leitstelle und dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Gütersloh. Dank der eingespielten Besatzungen und des guten Zusammenwirkens zwischen den ehrenamtlichen Kräften der Hilfsorganisationen, des Regelrettungsdienstes, sowie der Berufsfeuerwehr Gütersloh ist die Einsatzsstelle zügig abgearbeitet und alle Patienten nach kurzer Zeit den Krankenhäusern zugeführt worden.

Weitere Informationen finden Sie im Pressebericht der Neuen Westfälischen.

Nr. 3: Gasunfall

Am 15. Juni 2014  gegen 11 Uhr wurden wir von der Leitstelle Gütersloh alarmiert, um bei einem Großeinsatz zu unterstützen. Bei einem fleischverarbeitenden Betrieb in Rheda-Wiedenbrück war Kohlenstoffdioxid ausgetreten. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehrere Rettungsmittel, ein ELW sowie der GW San besetzt und rückten zur Einsatzstelle aus. Am A2 Forum in Rheda wurde ein Bereitstellungsraum organisiert, der von unserem ELW geführt wurde. Von hier wurden der Einsatzstelle auf Anforderung die geforderten Kräfte zugeführt.

Weitere Informationen finden Sie im Pressebericht der Neuen Westfälischen.

Nr. 4: Feuer in Schulzentrum

Am Mittwoch, 25.06.2014 wurden wir von der Leitstelle Gütersloh mit den Modulen Soforthilfe und Transport nach Steinhagen alarmiert. Dort brannte in einem Schulzentrum ein Sofa in einem Klassenraum. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Fahrzeuge besetzt und ausgerückt. Unser ELW koordinierte den Bereitstellungsplatz, während der GW San "Patientenablage" direkt in die Einsatzstelle fuhr.

Weitere Informationen finden Sie im Pressebericht der Neuen Westfälischen.

Juli

Nr. 5: Evakuierung nach Bombenfund

Es war 21:44 Uhr am Abend des Montag, 28. Juli 2014, als wir zum Einsatz gerufen wurden. Für die Evakuierung von etwa 5.600 Bewohnern der Innenstadt von Minden sind verschiedene Einheiten des Katastrophenschutzes aus ganz Ostwestfalen-Lippe zusammengezogen worden. In der Mindener Innenstadt wurde eine 1.000 kg Fliegerbombe gefunden, die von Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft wurde. Aus dem Kreis Gütersloh war ein Patiententransportzug 10 (PTZ10) unter Beteiligung von Kräften des Malteser Hilfsdienst aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh im Einsatz. Der PTZ-10 besteht aus 4x RTW (Rettungstransportwagen), 4x KTW (Krankentransportwagen) und einem ELW (Einsatzleitwagen), und ist in der Lage zehn Patienten unterschiedlicher Sichtungskategorien zu transportieren. Zwei RTW, zwei KTW sowie das Führungsfahrzeug ELW mit Zugführer und Führungsgehilfen des PTZ10 wurden durch den Malteser Hilfsdienst Gütersloh gestellt, ein weiterer KTW durch den Malteser Hilfsdienst Rheda-Wiedenbrück. Zwei weitere RTW und ein KTW durch das Deutschen Rote Kreuz.

Vor Ort im Bereitstellungsraum eingetroffen hieß es zunächst einmal warten. Unseren Einsatzauftrag vor Ort erhielten wir erst nach der Bombenentschärfung sowie Entwarnung. Für den PTZ10 Kreis Gütersloh galt es die ins Klinikum Minden evakuierten Patienten in eigener Regie zu ihren Wohnorten zurück zu transportieren. Unter Koordination des ELW wurden die Patienten auf die Fahrzeuge verteilt und nach Hause gebracht. Gegen 05:20 Uhr sind alle Kräfte wieder heile in Gütersloh angekommen.

 

 

 

Weitere Informationen:

Ticker zum Nachlesen der Ereignisse

Bericht im Mindener Tageblatt

 

August

September

Nr. 6: Flüchtlingslage

Am Freitag, 05. September, alarmierte die Kreisleitstelle Gütersloh das Modul Soforthilfe zur Unterstützung bei einer Flüchtlingslage in Stuckenbrock. Bereits am Vortag wurde in der Polizeischule ein provisorisches Flüchtlingslager eingerichtet, da in mehreren Unterkünften in NRW Masern ausgebrochen waren. Die betroffenen Lager wurden geräumt, und die Bewohner auf andere Unterkünfte verteilt. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden 120 Personen aus Dortmund nach Stukenbrock umgesiedelt. Da im Laufe des Freitags ca. 20 Personen über Bauchschmerzen klagten wurde das Modul Soforthilfe zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes alarmiert - allerdings erst zur Bereitstellung in den eigenen Standorten. Innerhalb kürzester Zeit wurden ein Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein Gerätewagen Sanitätsdienst sowie ein Einsatzleitwagen in unserer Unterkunft in der Oststraße 70 in Gütersloh besetzt. Gegen 17:30 Uhr kam dann der Marschbefehl nach Stukenbrock. Dort sammelte man sich erst am Feuerwehrgerätehaus, ehe man zur Polizeischule ausrückte. Schlussendlich ist für die Gütersloher Helfer aber kein Eingreifen notwendig gewesen.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Artikel 1, NW vom 05.09.2014

Artikel 2, NW vom 06.09.2014

Nr. 7: Brandeinsatz - Unterstützung bei Evakuierung

Am frühen Samstagmorgen des 06. September folgte gleich der nächste Einsatz für die Gütersloher Malteser. In unmittelbarer Nachbarschaft war ein Feuer in einer Tiefgarage ausgebrochen. Aufgrund der Rauchentwicklung entschied sich die Einsatzleitung der Feuerwehr zur Evakuierung der 80 Bewohner des Hauses. Gegen 2 Uhr wurde die Gliederung Gütersloh alarmiert und rückte mit dem GW San zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurden die evakuierten Bewohner betreut, bis der Einsatz beendet war.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Artikel in der NW vom 06.09.2014
Video der NW vom 06.09.2014

Nr. 8: Schwerer Verkehrsunfall

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten und mehreren schwerverletzten Personen veranlasste die Leitstelle Kreis Gütersloh am Donnerstag, 18.09.2014 gegen 15 Uhr das Modul Soforthilfe zu alarmieren. Von unserer Unterkunft an der Oststr. rückten wir mit einem Rettungswagen, dem Gerätewagen Sanitätsdienst, dem Einsatzleitwagen sowie einem Krankentransportwagen aus. Aufgrund der Situation vor Ort konnten bis auf den Rettungswagen alle Fahrzeuge die Anfahrt nach einiger Zeit abbrechen und wieder einrücken. Unser RTW wurde am Einsatzort zur Versorgung einer verletzten Person eingesetzt und transportierte diese auch ins Krankenhaus. Gegen 17:00 Uhr hatten alle unsere Kräfte den Standort wieder erreicht und konnten den Einsatz beenden. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
Neue Westfälische vom 18.09.2014

 

Oktober

Nr. 9: Verkehrsunfall mit 20 verletzten Personen

Zu einem sehr belastenden Einsatz ist das Modul Soforthilfe des Kreises Gütersloh am Samstag, 04. Oktober 2014 gegen 23:40 Uhr auf die Autobahn A2 Fahrtrichtung Dortmund alarmiert worden. Kurz hinter der Anschlussstelle Wiedenbrück ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten PKW, bei dem ein sechs Monate alter Säugling getötet und weitere 20 Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Größtenteils handelte es sich bei den verletzten um Kinder.

Von unserer Unterkunft in der Oststr. rückten innerhalb kürzester Zeit insgesamt 15 Helfer, allesamt mit rettungsdienstlicher und/oder Führungsqualifikation, mit zwei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, dem GW San und dem ELW zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde Patienten gesichtet, erstversorgt, und transportiert. Desweiteren wurde vom Führungspersonal der Organisatorische Leiter Rettungsdienst bei der Transportorganisation sowie Zuweisung der Patienten auf die verschiedenen Krankenhäuser in Gütersloh, Wiedenbrück, Bielefeld, Hamm und Lippstadt unterstützt. Gegen vier Uhr morgens war der Einsatz dann auch für die letzten Helfer mit der Rückkehr zum Standort beendet. Wichtig für die Helfer war der gemeinsame Austausch bei einer Tasse Kaffee über das Erlebte im Anschluss an den Einsatz.

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Artikel der NW vom 05.10.2014
Artikel des Westfalenblatt vom 05.10.2014
Artikel des WDR vom 05.10.2014
Artikel der BILD vom 05.10.2014

November

Dezember

Nr. 10: Auto überschlägt sich auf BAB 2

Am heutigen Sonntag gegen 11:50 Uhr alarmierte uns die Leitstelle Gütersloh zu unserem zehnten Einsatz im Jahr 2014. Das Modul Soforthilfe sollte in Bereitstellung gehen, da sich auf der BAB 2 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte. Schlussendlich war ein Einsatz auf der Autobahn aber nicht mehr notwendig, da die Kapazitäten des Regelrettungsdienstes zur Versorgung der Verletzten ausreichend waren. Jedoch übernahm einer unserer Rettungswagen einen weiteren Notfalleinsatz in Gütersloh, so dass sich mal wieder gezeigt hat, dass eine Alarmierung von ehrenamtlichen Zusatzkapazitäten bei größeren Einsatzlagen sich durchaus auszeichnet - wenn auch nicht für das ursächliche Ereignis an sich.

Weitere Informationen:

Artikel der NW vom 28.12.2014

Weitere Informationen

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