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Malteser Gütersloh

Sicheres Geleit durch das Bistum

Paderborner Malteser haben Monstranz in Vechta abgeholt

15.04.2013
Die Malteser brachten sie sicher von Vechta nach Paderborn und gaben die Münchener Monstranz dort im Dom ab: V.l.n.r.: Msgr. Gregor Tuszynski, Marina Stork Barbara Franze. Foto: pdp

Paderborn/Vechta/Olpe. Die Malteser werden in dieser Woche eine besondere Aufgabe übernehmen: Statt Patienten oder Verletzten werden sie ein ganz besonderes wertvolles Objekt an Bord haben und zu einzelnen Stationen im Bistum bringen. Die Rede ist von einer besonders schmuckvollen und zugleich symbolträchtigen Monstranz. Eine Monstranz ist ein besonders wertvolles Zeigegerät für das Allerheiligste in der katholischen Kirche. Diese Monstranz ist in den ersten Monaten diesen Jahres unterwegs durch alle Bistümer Deutschlands und bereitet so auf den großen Eucharistischen Kongress im Juni in Köln vor.

Die Malteser haben sich bundesweit bereit erklärt, diese wertvolle große "Münchener Monstranz" durch die Bistümer zu geleiten, sie sind also gleichzeitig das Bindeglied dieser ganzen Aktion. Sie nehmen dies wahr , weil sie der katholischen Kirche besonders verbunden sind. 

Am Samstag haben die Paderborner Malteser die Monstranz in Vechta abgeholt. Weihbischof Heinrich Timmerevers übergab sie dabei an die stellvertretende Stadtbeauftragte Marina Stork. Die „Münchner Monstranz“ kam denn mittags im Erzbistum Paderborn an. Domvikar Monsignore Gregor Tuszynski, Leiter der Fachstelle Liturgie im Erzbischöflichen Generalvikariat, nahm sie am Samstag in der Sakristei des Hohen Domes in Paderborn in Empfang.  
Am Montag, 15. April, wird die Monstranz im Mutterhaus der Schwestern der Christlichen Liebe in Paderborn sein. Dort wird es in der Zeit von 14 bis 18 Uhr mehrere Betstunden geben. Der Weg der Monstranz führt am 16. April weiter in die Wallfahrtsbasilika nach Werl, wo um 10 Uhr eine Eucharistiefeier und anschließend Anbetung möglich ist bis 12 Uhr. Am Nachmittag wird die „Münchner Monstranz“ in die Propsteikirche von Werl gebracht, wo um 15 Uhr ein Vesper-Gottesdienst gefeiert wird, anschließend werden Betstunden sein, um 18 Uhr wird die Abendmesse gefeiert. Am 17. April erreicht die „Münchner Monstranz“ die Propsteikirche in Dortmund, wo um 12 Uhr die Heilige Messe gefeiert wird und anschließend Anbetung bis 18 Uhr ist. Am 18. April kommt die „Münchner Monstranz“ in die Propsteikirche nach Minden, dort ist von 10.30 Uhr bis 18 Uhr Anbetung. Ihre letzte Station im Erzbistum Paderborn hat die Monstranz am 19. April im Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Ewigen Anbetung in Olpe, dort wird von 10 bis 20 Uhr Anbetung sein.
 
In der „Münchner Monstranz“ war während des 37. Eucharistischen Weltkongresses 1960 in München das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Dieser Eucharistische Weltkongress war das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er fand unter dem Motto „Pro mundi vita“ (Für das Leben der Welt) statt. Die von Goldschmied August Hartle angefertigte Monstranz besteht aus einer getriebenen und vergoldeten Messingplatte, in die strahlenförmig Bergkristalle, Lapislazuli, Rosenquarze und weitere Halbedelsteine eingesetzt sind. (Quelle: pdp)

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