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Malteser Gütersloh

Lagerburger machte Stimmung perfekt

350 Jugendliche begeistert beim Zeltlager / Büren siegt

20.05.2013
1. Mit 350 Jugendlichen und 50 Zelten, drei Küchenteams und einer großen Schar an Organisatoren hatte die Malteser Jugend in Langenholthausen ihr großes Pfingstalger perfekt organsiert.
2. Siegergruppe Büren: Vor Hövelhof und Lippstadt setzten sich die Jugendlichen durch und dürfen die Diözese im nächsten Jahr auf Bundesebene vertreten. In diesem Jahr fährt noch Vorjahressieger Lippstadt zum großen Wettbewerb
3. Mit Fackeln und Banner zogen die Jugendlichen, vornweg Mitglieder des Diözesanjugendvorstandes neben Diözesangeschäftsführerin Mirjam Weisserth, durch den Ort zum Pfingstgottesdienst in der Kirche
4. Witzige Wettbewerbe: Lieder Gurgeln gehörte bei einer Station zu den Aufgaben in der Lagerolympiade.
5. Aus Versehen waren die Feuersteins im Lager gelandet. Durch das Sammeln vieler Energiesteine schaffte die Malteser Jugendlichen es, dass die Familie wieder zurück in ihre Steinzeit reisen konnte. alle Fotos: Malteser/Neuhaus

Langenholthausen. Letztlich haben sie es doch geschafft: Die Feuersteins sind zurück in der Steinzeit, das verrückte Zeitmaschinenexperiment hat ein gutes Ende gefunden und die Malteser Jugendlichen haben trotz durchmischten Wetters ein prachtvolles Pfingstlager hinter sich gebracht. Mit dieser in allen Punkten guten Bilanz haben die Malteser am gestrigen Pfingstmontag nach der Abschlußrunde ihr diesjähriges Jugendlager in Langenholthausen beendet. 350 Jugendliche, Betreuer, die Verpflegungstrupps und die Sanitätstruppe fuhren zwar von den vielen Wettbewerben und Aktivitäten erschöpft aber bestens motiviert wieder zurück in ihre 17 Gliederungen.

Mit richtig viel Power hatten die Jugendlichen ihre Energiesteine noch am Sonntagabend durch viel Tanz in der Zeltdisco „aufgeladen“. Das war notwendig, um die Steinzeitbesucher wieder zurück zu bringen und die richtige Ordnung wieder herzustellen. Mit diesem Steinzeitspiel, bei dem durch einen „Zeitmaschineneffekt“ so einiges schief gegangen war, waren die Jugendlichen bereits am Freitagabend auf die Geschichte eingeschworen worden. Bei den dann folgenden Wettbewerben an den nächsten beiden Tagen konnten sie bei Erfolg Steine sammeln. Das diente zunächst einmal dazu, das diesjährige Gewinnerteam zu finden. Bei der Lagerolympiade und anderen Aktivitäten war die Gruppe aus Büren die Erfolgreichste. Sie nahm von Vorjahressieger aus Lippstadt den begehrten Wimpel entgegen.  Bereits zum zweiten Mal auf Rang zwei landete das Team aus Hövelhof, sie mussten die Bürener zum Sieg an sich vorbei ziehen lassen. Lippstadt dann landete in diesem Jahr auf Rang drei. Das Erfolgsteam war wahrscheinlich geschwächt durch die Vorbereitungen auf den Bundeswettbewerb, bei dem es in diesem Jahr die Malteser aus der Diözese Paderborn vertritt. Darüber hinaus wurden die Steine aller Gruppen dann jedoch zusammengetragen, um mit ihnen gemeinsam noch die große Lageraufgabe zu bewältigen.

Allein 50 Zelte und Jurten hatten die Malteser auf dem großen Platz hinter der Schützenhalle in Langenholthausen aufgebaut. Gleich drei Küchenteams sorgten sich um das leibliche Wohl der Jugendlichen. Am Samstag gab es das Lieblingsessen: Nudeln mit Bolognesesoße, am Sonntagabend überraschte das Küchenteam mit echten Burgern. Da war trotz empfindlicher Temperaturen in der Nacht und einigen Regenschauern die Stimmung gerettet. Wegen des unsicheren Wetters war am Samstag der Lagergottesdienst in die Kirche verlegt worden, mit ihren Bannern und Fackeln zogen die Jugendlichen durch das Dorf dorthin. Beim gemeinsamen Pfingstgottesdienst mit Malteser-Diözesanjugendseelsorger Norbert Scheckel und dem Balver Pfarrer Andreas Schulte feierten die Jugendlichen den Geburtstag der Kirche und zeigten mit vielen Vorführungen ihre Freude am Glauben. Diözesanleiter Dr. Wolf Börries van Lengerich lobte sie dabei für ihr Engagement, dankte für die ehrenamtliche Arbeit der Organisatoren, Betreuer und Leiter. Zugleich berief er einige neue Gruppenleiter in ihr Amt.

Dass die Malteser Jugend sich „gut benommen“ hat und gern nach Balve Langenholthausen wiederkommen darf, bewies die Aktion der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hatten extra ihre große Drehleiter aufgefahren, damit die Malteser aus luftiger Höhe ein Gruppenbild zum Abschluß machen konnten.

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