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Malteser Gütersloh

Ehrungen für die Urgesteine

Kommandeurkreuze für Dr. Markus und Johannes Reschke, Verdienstkreuz für Klaus Borreck

25.07.2013
Auszeichnung im Beisein der Frauen: Ehepaar Makus, Freiherr Dr. Peter von Fürstenberg, Ehepaar Reschke.

Drei verdienten und lang gedienten Mitgliedern des Malteser-Hilfsdienstes ist eine besonders hohe Ehre zuteil geworden. Dr. Gerhard Markus und Johannes Reschke sind mit dem Verdienstorden »Pro Merito Melitensi« des Malteser-Ordens in der Stufe des Kommandeurkreuzes (Komtur) ausgezeichnet worden. Zeitgleich wurde das Verdienstkreuz des Ordens an den Werler Klaus Borreck verliehen.

Der Vizepräsident der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens, Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg, überreichte den beiden Paderbornern das Kommandeurskreuz, als besonders hohe Auszeichnung persönlich in Gegenwart vieler Ehrengäste und Malteser. Vom Großmeister des Souveränen Malteser Ritter Ordens in Rom, Fra Matthew Festing, wurde beiden der Orden  in Anerkennung ihrer großen Verdienste für jahrzehntelange ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit an herausragender Stelle im Malteser-Hilfsdienst zuerkannt.
Dr. Gerhard Markus, 30 Jahre Chefarzt und Ärztlicher Direktor im Paderborner Vincenz -Krankenhaus, begann mit 15 Jahren, quasi als Gründungsmitglied der Malteser in der Erzdiözese Paderborn, seine ehrenamtliche Arbeit im Malteser-Hilfsdienst. Er ist seit 58 Jahren als Helfer, Einheitsführer, Ausbilder, Leitender Arzt im Rettungsdienst und Katastrophenschutz von NRW aktiv. 33 Jahre war er als Diözesanarzt des MHD der Erzdiözese Paderborn und als eines der ältesten Mitglieder der Hilfsorganisation im Vorstand der 1954 in Paderborn gegründeten Malteser. Er trug bei Sanitätseinsätzen zu Katholikentagen, bei vielen der deutschen Malteser - Rom - Behinderten- und Krankenwallfahrten in deren Leitung die ärztliche Verantwortung, war bei den Papstbesuchen in Deutschland, bei Hilfseinsätzen im In- und Ausland als Malteserarzt tätig. Dr. Markus wurde1985 Magistralritter des Malteser Ordens, ist Mitglied der Diözesan - Ethikkonferenz und auch im Ruhestand weiter im Rahmen von ärztlichen Hilfseinsätzen in Südostasien und Afrika unterwegs.
Der Diplom-Sozialpädagoge Johannes Reschke war im Sozialdienst und als Projektleiter bei der Staatsanwaltschaft Paderborn tätig. Er ist seit 1963 als aktiver Malteser in den unterschiedlichsten Funktionen und verantwortlichen Positionen auf Orts-, Bezirks- , Diözesan- und Bundesebene des Malteser Hilfsdienstes ehrenamtlich tätig gewesen. Als Helfervertreter und Mitglied der Diözesan- und Bundesversammlung der Malteser lagen ihm besonders die aufbauende Jugendarbeit und die Kranken - Wallfahrten des MHD nach Rom, Lourdes und Werl am Herzen. Grosse Verdienste kommen ihm zu in der Mitbegründung und im Vorsitz der Melitensia e.V., des Fördervereins, der sich die Pflege der Geschichte des Souveränen Malteser Ritterordens und seiner Werke durch Forschung, Pflege der Traditionsgüter und ihrer deutschlandweiten Publizität zur Aufgabe gemacht hat. Dem Bundesverdienstkreuz am Bande und vielen anderen Auszeichnungen und Ehrungen gesellt sich bei Johannes Reschke nun das Kommandeurkreuz  "Pro Merito Melitense" hinzu.
Dr. von Fürstenberg beschrieb in seiner Laudatio eindrucksvoll, wie sehr sich beide Ausgezeichnete um die Anliegen, die Ehre und das Ansehen des Souveränen Malteser-Ritterordens, und damit auch für unsere Gesellschaft, in vorbildlicher Weise fast ein Leben lang ehrenamtlich verdient gemacht haben.
Dr. Markus und Reschke dankten beide ihren Familien für den immer gewährten Freiraum zu ihrer Malteser - Arbeit und erwiesen "ihren" Maltesern die Referenz, denen sie zwar viel von ihrem Familienleben gegeben hätten, von denen sie aber noch mehr durch die Gemeinschaft mit ihren besonderen Zielen hätten empfangen dürfen: "Tuitio fidei et obsequio pauperum" - "Einstehen für den Glauben und Hilfe den Bedürftigen".
Klaus Borreck erhielt in einer gesonderten Ehrung in Werl das Verdienstkreuz des Ordens. Er ist eines der Gesichter der Werler Malteser. Das wurde dabei deutlich. Malteser sei man aber nie alleine, stellte Klaus Borreck in seiner kurzen Dankesrede sicher und fügte bescheiden an: "Ich habe eigentlich immer nur den Gedanken gehabt, helfen zu wollen. "Er dankte seiner Familie, die ihn manche Stunde entbehren musste, und der Malteser-Gliederung. Die Malteser sind eine Art "Zweitfamilie". Seit über 50 Jahren ist Klaus Borreck Mitglied, trat der Werler Gliederung wenige Jahre nach deren Gründung bei und hat die positive Entwicklung beeinflusst. In all den Jahrzehnten hat Klaus Borreck stark dazu beigetragen, dass in Werl "eine der aktivsten 'und gesündesten Gliederungen in der Diözese" entstand.
Dr. Wolf Börries van Lengerich, Malteser-Diözesanleiter, sprach dem Geehrten "Dank und Anerkennung" aus und machte auf die Seltenheit der Verleihung  aufmerksam: "Wir sind stolz, dass einem aus unseren Reihen diese Ehrung zu Teil wird“. Der Orden solle gleichzeitig Motivation sein, weiterzumachen. „Bleiben sie uns erhalten mit Ihrem Engagement und ihrer Einsatzbereitschaft“. Die Liste der Aufgaben und Tätigkeiten von Klaus Borreck ist lang. Ein Schwerpunkt lag immer auf der Jugendarbeit. So wundert es nicht, dass Gerd Teicher, Malteser-Stadtbeauftragter, Klaus Borreck innerhalb der Gliederung als "Vaterfigur" bezeichnet. Er sei als Ansprechpartner und bei Problemen immer da, besitze eine große Vorbildfunktion und stehe mit seiner Fachkompetenz in vielen Bereichen immer bereit. Bürgermeister Michael Grossmann stimmte in die "Lobeshymnen“ mit ein. Die Malteser - und Klaus Borreck im Speziellen - seien eine echte "Institution und Instanz" und würden zum guten Image der Stadt beitragen: "Da können wir stolz sein."

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