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Malteser Gütersloh

Einsatz beim Katholikentag gut angelaufen

Malteser betreuen acht Unterkünfte / Vergleiche mit Betreuungsplatz Konzepten

30.05.2014
Die Malteser sind auf dem Katholikentag in Regensburg (28.5.-1.6.2014) an vielen Stellen aktiv: Sie sorgen im Auftrag des Veranstalters für die sanitätsdienstliche Versorgung der Gäste, fahren und begleiten Menschen mit Behinderung, kümmern sich als Quartiermanager um die Unterkünfte zahlreicher Katholikentagsbesucher, betreuen Kinder und diskutieren in Podien, Ständen und Workshops mit den Besuchern. Rund 700 Malteser aus ganz Deutschland sind dazu im Einsatz.

Regensburg/ Paderborn. „Es werden immer mehr“ - Uwe Heidemann von den Maltesern aus dem Bistum Paderborn hat um kurz vor 23 Uhr am Eröffnungstag des DKT eigentlich nicht mehr mit so vielen Übernachtungsgästen gerechnet. Schon den ganzen Nachmittag und Abend ließen sich über 500 DKT-Übernachtungsgäste von ihm und seinem kleinen Betreuungsteam registrieren und einchecken. Die 64 späten Nachzügler werden trotz der Müdigkeit der Helfer, die bereits seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen sind, professionell und freundlich empfangen. „Gruppen oder Familien bekommen, so gut es geht, Klassen für sich“, so Heidemann. „Die Schule, die wir hier bezogen haben, ist groß und geräumig genug“.

Die 60 Malteser aus dem Bistum Paderborn und 90 weitere Malteser aus NRW haben für diesen Einsatz an der Donau über 500 Kilometer zurück gelegt. „Das war heute die erste große Herausforderung für uns, den Anmarsch ohne Zwischenfälle zu bewältigen“, schiebt Heidemann hinterher.

Insgesamt betreuen die Malteser aus NRW während des DKT acht Schulen im Stadtgebiet. Eine auf den ersten Blick unspektakuläre, aber enorm wichtige Aufgabe, denn mit der Unterbringung und Betreuung der insgesamt 2.600 angemeldeten Übernachtungsgäste steht und fällt das Stimmungsbarometer in nicht unerheblichem Maße, zumal das Wetter aktuell kein guter Verbündeter des DKT und für die Malteser ist.  Der Dauerregen macht DKT-Besuchern und Helfern zu schaffen. „Bislang“, so stellv. Abschnittsleiter Tillman Castillo Romero, „haben wir aber nach der ersten Nacht in den Unterkünften nur positives Feedback bekommen“. Das soll bis zum Sonntag auch so bleiben!

Die eingesetzten Helferinnen und Helfer sind eingespielte Teams. Ihre Arbeit in Regensburg unterscheidet sich nicht großartig von ihren Aufgaben in der Notfallvorsorge an ihren Heimatstandorten in Ostwestfalen. „Nur so lange haben wir das noch nie durchgezogen“, betont Castillo Romero. Deshalb sei dieser Einsatz eine willkommene Übung, der auch im Innenministerium in Düsseldorf mit großem Interesse verfolgt wird. Schließlich basiert dieser Einsatz in Regensburg auf dem „Betreuungsplatz-Konzept 500“ des Landes NRW, das zum Beispiel bei großräumigen Evakuierungen zum Tragen kommt.

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