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Malteser Gütersloh

Evakuierung nach Bombenfund

Fünfter Einsatz in 2014

29.07.2014

Es war 21:44 Uhr am Abend des Montag, 28. Juli 2014, als wir zum Einsatz gerufen wurden. Für die Evakuierung von etwa 5.600 Bewohnern der Innenstadt von Minden sind verschiedene Einheiten des Katastrophenschutzes aus ganz Ostwestfalen-Lippe zusammengezogen worden. In der Mindener Innenstadt wurde eine 1.000 kg Fliegerbombe gefunden, die von Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft wurde. Aus dem Kreis Gütersloh war ein Patiententransportzug 10 (PTZ10) unter Beteiligung von Kräften des Malteser Hilfsdienst aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh im Einsatz. Der PTZ-10 besteht aus 4x RTW (Rettungstransportwagen), 4x KTW (Krankentransportwagen) und einem ELW (Einsatzleitwagen), und ist in der Lage zehn Patienten unterschiedlicher Sichtungskategorien zu transportieren. Zwei RTW, zwei KTW sowie das Führungsfahrzeug ELW mit Zugführer und Führungsgehilfen des PTZ10 wurden durch den Malteser Hilfsdienst Gütersloh gestellt, ein weiterer KTW durch den Malteser Hilfsdienst Rheda-Wiedenbrück. Zwei weitere RTW und ein KTW durch das Deutschen Rote Kreuz.

Vor Ort im Bereitstellungsraum eingetroffen hieß es zunächst einmal warten. Unseren Einsatzauftrag vor Ort erhielten wir erst nach der Bombenentschärfung sowie Entwarnung. Für den PTZ10 Kreis Gütersloh galt es die ins Klinikum Minden evakuierten Patienten in eigener Regie zu ihren Wohnorten zurück zu transportieren. Unter Koordination des ELW wurden die Patienten auf die Fahrzeuge verteilt und nach Hause gebracht. Gegen 05:20 Uhr sind alle Kräfte wieder heile in Gütersloh angekommen.

 

 

 

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Bericht im Mindener Tageblatt

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