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Malteser Gütersloh

Bis in die letzte Faser seines Herzens ein Malteser

Bundesverdienstkreuz für Stephan Graf von Spee

01.08.2014
Erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein großes Engagement in den vielfältigen sozialen Ehrenämtern verliehen: Stephan Graf von Spee aus Finnentrop.

Aus den Händen von Landrat Beckehoff nahm Stephan Graf von Spee im Beisein seiner Familie und einiger Weggefährten das Bundesverdienstkreuz am Bande im Rahmen einer Feierstunde im Olper Kreishaus entgegen.
Bundespräsident Joachim Gauck hatte dem 70- jährigen Land- und Forstwirt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in Anerkennung seines mehr als 43- jährigen sozialen Engagements verliehen.
Graf von Spee engagierte sich im kirchlichen Bereich als Mitglied des Verbandsausschusses der Verbandsvertretung der katholischen Kirchengemeinden in den Kreisen Siegen Wittgenstein und Olpe, im Kirchenvorstand seiner Heimatgemeinde St. Antonius zu Heggen und als Verantwortlicher für den Friedhofsausschuss und die Verwaltung des Friedhofs.
Politisch war Graf von Spee aktiv im Stadtrat der Gemeinde Finnentrop, später im Kreistag in Olpe.
Als stv. Vorsitzender der Bezirksgruppe Olpe im Waldbauernverband ist von Spee heute noch tätig.  Für sein langes ehrenamtliches Engagement bei der Raiffeisen Warengenossenschaft Attendorn e.G. wurde er bei seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahr 2013 mit der Ehrennadel in Silber geehrt.
„Bis in die letzte Faser seines Herzens Malteser“, so umschrieb Prälat Thomas Dornseifer in seiner Laudatio das große ehrenamtliche Engagement des Grafen von Spee für den Malteser Hilfsdienst.
Seit 46 Jahren ist Stephan Graf von Spee aktives Mitglied der Malteser – und das mit Leib und Seele. Als Kreisbeauftragter der Olper Malteser, als Diözesanleiter, heute in stellvertretender Funktion tätig und als Ehren- und Devotionsritter der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritter- und Hospitalordens.
Dabei galt und gilt sein besonderer Einsatz den Alten und Kranken. Die Krankenwallfahrten der Malteser nach Werl und Lourdes sind untrennbar mit seinem Namen verbunden.
Aber auch als unermüdlicher Förderer der Jugendarbeit trägt von Spee dafür Sorge, dass die Malteser auch für die jungen Generationen als ein Ort ehrenamtlichen Engagements attraktiv sind.
Ein großes Anliegen, so Dornseifer, sei dem Grafen auch das Einbinden ehemals aktiver Malteser.
Graf von Spee zeichne sein Gespür für die neuen Aufgaben der Malteser aus. Hospizarbeit, die Sorge um Demenzerkrankte und ihre Angehörigen, Besuchs- und Begleitdienste bieten dabei Chancen für neues ehrenamtliches Engagement bei den Maltesern.
„Weil Nähe zählt“, sei für Stephan Graf von Spee Verpflichtung innerhalb und außerhalb der Malteser. Die Wahrung des Glaubens seine tiefste christliche Überzeugung.
Seine wohltuende Menschlichkeit werde sehr geschätzt. Prälat Dornseifer nannte von Spee „eine Brücke zwischen Haupt- und Ehrenamt.“
Bernadette Gastreich, stv. Bürgermeisterin der Gemeinde Finnentrop überbrachte die Glück- und Segenswünsche der Gemeinde mit einem Zitat von Ewald Balser: „Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.“
Zum Ende der Feierstunde ergriff der Geehrte das Wort. Er richtete seinen Dank an seine Ehefrau und seine fünf Kinder, die sein vielfältiges Engagement immer mit getragen und unterstützt hätten.
Er habe sein Ehrenamt nicht als Belastung, sondern als eine Bereicherung empfunden.
Sein ausdrücklicher Dank ging an viele helfende Hände, nicht zuletzt auch aus dem eigenen Betrieb, die dazu beigetragen hätten, dass er diese Auszeichnung entgegen nehmen dürfe.
Stephan Graf von Spee fasste sein Empfinden so zusammen:
„Keiner ist so stark, dass er auf jegliche Unterstützung verzichten kann.
Niemand ist so schwach, dass er nicht auf irgendeine Weise Hilfe leisten könnte.“

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