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Malteser Gütersloh

Menschen helfen, zu helfen

Jugendliche absolvieren wieder ihr freiwilliges Jahr in der Erst Hilfe Ausbildung

06.08.2015
Stabwechsel in der Ausbildung: Benedikt Fligge aus Brakel beendet das Jahr als Freiwilliger, künftig werden Henrik Bachmann und Alicia Heidemann mit Malteser-Ausbildungsleiterin Annette Gödde zusammen Menschen in Paderborn und Brakel nach einem ganz neuen Kurskonzept in Erster Hilfe unterrichten. Foto: Malteser/Schlichter
Wie war das noch mit der Seitenlage? Hendrik Bachmann bringt Alicia Heidemann in die Seitenlage, BFDSler Benedikt Fligge setzt derweil den Notruf ab. Solch ein Unterricht in Erster Hilfe gefällt Malteser Ausbildungsleiterin Annette Gödde.

Paderborn/Brakel. Fast 100-mal hat er das alles erklärt. Was zu tun ist nach einem Unfall, wie das mit der Herzdruckmassage funktioniert und was angeraten ist, wenn Menschen etwas verschluckt haben oder mit einem Wespenstich kommen. Fast 100-mal hat Benedikt Fligge anderen Menschen die Grundlagen der Ersten Hilfe beigebracht und ihnen gezeigt, wie sie in einer Krisensituation helfen können. Nach einem Jahr als Bundesfreiwilliger (BFD)  hat er nun seinen Dienst bei den Maltesern beendet. Am Donnerstag lernte er seine beiden Nachfolger kennen.

Stabwechsel bei den Maltesern: mit dem August haben die neuen Freiwilligen begonnen. Große Freude deshalb bei Ausbildungsleiterin Annette Gödde: Für Paderborn und Brakel hat sie zwei neue FSJler, die künftig im Ausbildungsbereich tätig sein werden. Ein dritter Freiwilliger kommt in vier Wochen noch hinzu. Ein starkes Team also, das künftig Menschen zeigen will, wie sie effektiv und gut helfen können. Mit Hendrik Bachmann (18) aus Brakel und Alicia Heidemann (19) aus Altenbeken sind aber keine Unbekannten bei den Maltesern angefangen. Hendrik hatte sich bereits auf dem Petrus Legge Gymnasium in Brakel im Schulsanitätsdienst engagiert, Alicia kommt aus einer Malteser- Familie und war bereits bei der Jugend der Hilfsorganisation aktiv. Der dritte im Bunde, der Paderborner Benjamen Yacoub, fängt erst zum September an, er wird die Grundlagen der Ausbildung dann in späteren Kursen lernen. Nachdem sie ihre mehrwöchigen Lehrgänge als  Ausbilder absolviert und dabei das ganz neue, pfiffige Ausbildungskonzept kennengelernt haben, können die neuen Freiwilligen bei den Maltesern künftig selbst Kurse geben und anderen Menschen das zeigen, was Benedikt ein Jahr getan hat: Wie sie anderen helfen können. Dass das Freude macht und ein toller Job ist, dieses Fazit kann der Brakeler nach einem Jahr ziehen. Ihm hat es so gut gefallen, dass er jetzt in die dreieinhalbjährige Ausbildung als Notfallsanitäter geht. Dafür muss er allerdings zu den Maltesern nach Frankfurt, im Land NRW ist das noch nicht möglich. Infos zur Erste Hilfe Ausbildung unter 05251/ 777 460.

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