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Malteser Gütersloh

Gut vorbereitet für Notunterkunft in Lippstadt

Malteser übernehmen Einrichtung vom Kreis Soest /Gemeinsame Personalsuche

26.10.2015
Kreisdirektor Dirk Lönnecke besprach mit Einrichtungsleiter Heinz Heineke und MHD-Bezirkgeschäftsführer Siegfried Krix (von rechts) letzte Einzelheiten zur Übernahme der Notunterkunft durch die Malteser. Foto: Franca Großevollmer/Kreis Soest

Lippstadt/Kreis Soest. In seinem Lippe-Berufskolleg in Lippstadt betreibt der Kreis Soest seit vier Wochen eine Notunterkunft für Flüchtlinge. Nach nun einem Monat wechselt der Betreiber, der Kreis gibt die Verantwortung für die derzeit knapp 300 Flüchtlinge an die Malteser. Ab dem heutigen Montag übergeben die Kreis- Mitarbeiter im Laufe einiger Tage nach und nach an die Kollegen des Malteser-Hilfsdienstes (MHD).
Der Wechsel war dabei durch eine gute Zusammenarbeit vorbereitet worden. Der Personaldienst der Kreisverwaltung hatte die Malteser bereits bei der Personalsuche für die Notunterkunft erfolgreich unterstützt und ein Auswahlverfahren durchgeführt. In kürzester Zeit waren die demnächst 26 Stellen zur Betreuung der Gäste im Drei-Schicht System in dem Berufskolleg besetzt. Seit einigen Tagen bereits in der Notunterkunft vor Ort war der künftige Einrichtungsleiter des MHD, Heinz Heineke. Er machte sich vor Ort ein Bild von der Struktur und der Organisation.
Kreisdirektor Dirk Lönnecke hatte bereits am vergangenen Donnerstag mit Heinz Heineke und dem MHD-Bezirksgeschäftsführer Siegfried Krix letzte Einzelheiten für die Übergabe besprochen. Der Kreisdirektor nutzte die Gelegenheit, um allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung und allen Ehrenamtlichen, die sich in den vergangenen Wochen in der Flüchtlingshilfe engagiert haben, Anerkennung auszusprechen: „Eine große gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten hat die Abläufe in der Notunterkunft seit Ende September rund um die Uhr sichergestellt. Die Einsatzbereitschaft hat mich tief beeindruckt. Dafür möchte ich mich bei jedem Helfer und bei jeder Helferin herzlich bedanken.“
In der auf 400 Gäste ausgelegten Notunterkunft hat unterdessen die erwartete Fluktuation eingesetzt. Nach der Registrierung in Herford befinden sich noch 288 Flüchtlinge in der Unterkunft. Insgesamt sind rund 125 Flüchtlinge nicht nach Lippstadt zurückgekommen und anders verteilt worden; 25 Flüchtlinge sind neu aufgenommen worden.

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