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Malteser Gütersloh

Großes Lob für Lippstädter Notunterkunft

Wechsel vom Kreis zu den Maltesern gestaltet sich vorbildlich

28.10.2015
Übergabe im gut laufenden Betrieb: Burkhard Schrewing und Stefanie Heipieper von den Maltesern, Heinz-Werner Scheer vom Kreis Soest, der neue Malteser-Einrichtungsleiter Heinz Heineke, Jürgen Jarisch vom Kreis, Teamleiter Betreuung Ibrahim Kaawor. Foto: Malteser/Schlichter

Lippstadt. Unangekündigt waren die Kontrolleure der Bezirksregierung in die Lippstädter Notunterkunft für Flüchtlinge gekommen. Ihr zufriedenes Fazit nach der überraschenden Begutachtung im Sporttrakt des Lippe-Berufskollegs war ein großes Lob für die Einrichtung. Eine bessere Bestandsaufnahme am Tag zwei unter dem neuen Betreiber Malteser Hilfsdienst hätte es kaum geben können. Stellte sie doch nicht nur Bestnoten für das bisherige Engagement des Kreises Soest und seiner Mitarbeiter aus, sondern zeigte, dass der Wechsel zu den Maltesern gut und geordnet vonstatten geht.
Heinz Heineke freute sich. Der 66-jährige neue Leiter der Notunterkunft war bereits am Sonntag mit seinem Malteser-Team in die große Aufgabe der Betreuung gestartet. In einem Einführungsseminar waren die insgesamt 31 Mitarbeiter, mit denn die Malteser künftig im Dreischichtbetrieb vor Ort sind, eingestimmt worden auf die Aufgabe. Hand in Hand gestaltete sich dann die Übergabe.
Acht wechselnde verantwortliche Mitarbeiter des Kreises Soest hatten in den vergangenen vier Wochen zusammen mit vielen engagierten Verwaltungskolleginnen und -kollegen die Notunterkunft  betrieben. Dass ihre Arbeit vorbildlich war, zeigt sich in den gut geordneten Zuständen am Lippe Berufskolleg. Derzeit 270 Flüchtlinge sind in dem Komplex untergebracht. Für Familien ist die Dreifachturnhalle hergerichtet, die Männer schlafen in einem großen Schützenzelt. Ein weiteres Zelt ist als Spiel- und Sozialzelt eingerichtet. In der bisherigen Einfachturnhalle werden die Gäste verpflegt. Dazu nutzen die Malteser wie bislang auch der Kreis einen externen Caterer. Auch der Sicherheitsdienst, den der Kreis engagiert hatte, wurde übernommen.
Gespannt auf die neue Aufgabe ist Heineke mit seinem Team durchaus. Dabei kann er aber auf die Erfahrung in der Betreuung von mittlerweile knapp 2500 Flüchtlingen durch den Malteser Hilfsdienst in der Diözese Paderborn bauen. Sein großer Dank galt beim offiziellen Übergabetermin dabei aber der hervorragenden Vorarbeit durch den Kreis. Das ermögliche ihm und seinem Team, nahtlos und auf sehr hohem Niveau weiterzuarbeiten.

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