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Malteser Gütersloh

Erste Gäste fühlen sich bereits wohl

Notunterkunft Meschede II ist in Betrieb gegangen / Motiviertes Team

05.11.2015
Baubesprechung mit Stadt, Bezirksregierung und Handwerkern sowie den Maltesern rund um Einrichtungsleiter Stephan Wesche und Bezirksgeschäftsführer Siegfried Krix vor der Franz-Stahlmecke Schule in Meschede. Foto: Malteser / Schlichter
Alles gut gerichtet: Polizeihauptkommissar Werner Hengesbach macht sich ein Bild vor Ort, Bezirksgeschäftsführer Siegfried Krix und Einrichtungsleiter Stephan Wesche sind mit ihm im Dialog.

Meschede. Ein langer Tag lag hinter Ihnen: Am Dienstag abend kamen die ersten Gäste in die neue Notunterkunft für Flüchtlinge in der Mescheder Franz-Stahlmecke Schule an. Viele Stunden waren die 140 Personen, viele von ihnen Familien aus Syrien und Afghanistan, in zwei Bussen von Bayern aus unterwegs gewesen. Mit ihnen hat die „Notunterkunft Meschede II“, wie sie bei den Maltesern benannt wird, ihren Betrieb aufgenommen.
Als die Gäste in Meschede ankamen, mit nicht viel mehr als kleinem Gepäck, waren sie froh, dass es zuerst einmal etwas zu essen und zu trinken gab. Danach hatte Malteser Einrichtungsleiter Stephan Wesche mit seinem Team eine schnelle Registrierung vorgenommen und dann ging es auch schon in die zu Schlafräumen umgestalteten ehemaligen Klassenzimmer. Nach einer guten Nacht war die gesundheitliche Untersuchung angesetzt, gefolgt von der Erläuterung der Hausregeln. Mittlerweile haben die Gäste sich bereits orientiert und betrachten das emsige Treiben all der Handwerker um sie herum. Denn während mit 140 Gästen das erste Kontingent als Notunterkunft belegt ist, arbeiten viele Mescheder Firmen gemeinsam daran, die ehemalige Hauptschule in eine zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für bis zu 400 Menschen umzubauen. Da wird noch fleißig an der Kücheneinrichtung gewerkelt, Strippen für die Brandmeldeanlage gezogen sowie auch Wände gemauert, um die Zugangswege zu zentralisieren. Dass die Stadt die Schule in den zwei Jahren nach der Stilllegung so gut gewartet hat, jetzt zahlt es sich aus.
Rundherum sind viele Dinge schon gut vorbereitet. Die Kleiderkammer steht, bereits erste Ehrenamtliche haben sich dort gemeldet, um bei der Ausgabe mitzuhelfen. Küche und Speisesäle werden renoviert, der Wachschutz hat alles gut im Blick und die ersten Betreuungsangebote starten auch schon. Für Wesche und sein engagiertes Malteser-Team eine große Aufgabe, das alles zwischen manchem Provisorium zu begleiten. Aber durch die Erfahrung aus den anderen Einrichtungen sowie die besonders gute Verbindung zur Einrichtung in „Haus Dortmund“ sind.

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