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Malteser Gütersloh

10 Malteser zu Silviahemmet-Trainern ausgebildet

Abschlussprüfung in Schweden

26.04.2016
10 Malteser haben die Fortbildung zu Silviahemmet-Trainern in Stockholm erfolgreich abgeschlossen (v.l.): Kerstin Weber, Inga Reith, Ilona Schäfer, Barbara Crombach, Werner Blum, Stephanie Tewes-Ahrnsen, Gaby Walde, Elke Rieger, Laura Schleich, Bianca Westphal. Foto: Malteser

Paderborn/Dortmund/Stockholm. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm haben 10 Malteserinnen und Malteser erfolgreich die Ausbildung in der Arbeitsweise und Philosophie „Silviahemmet“ (zu deutsch: Silvia-Heim) abgeschlossen. Darunter auch Barbara Crombach, Fachreferentin Sozialpflege-Ausbildung an der Malteserschule in Dortmund, und Ilona Schäfer, Diözesanreferentin Soziales Ehrenamt in Paderborn. Sie werden nach dem Silviahemmet-Konzept ehren- und hauptamtliche Malteser weiterbilden, die sich für demenziell erkrankte Menschen engagieren.

Eckpfeiler der palliativen Philosophie von Silviahemmet sind Symptomkontrolle, Teamarbeit, Kommunikation und Unterstützung von Angehörigen. Das Konzept setzt bereits im Anfangsstadium der Krankheit an. Denn bei der oftmals langjährigen Erkrankung soll eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Lebensende erreicht werden. Die Fortbildung zum Silviahemmet-Trainer umfasst zudem grundlegende Kenntnisse über das Gehirn, über Geriatrie und Gerontologie, die verschiedenen Demenzerkrankungen, sowie über Umgebung und Ernährung, Medikation, Biografiearbeit und Ethik.

Hinter den Kursteilnehmern liegen 16 intensive Seminartage, aufgeteilt auf drei Unterrichtsmodule in Köln und das abschließende Modul mit Prüfung in Stockholm. Barbara Crombach und Ilona Schäfer sind überzeugt: „Wir können noch viel von Silviahemmet lernen. Dieses Wissen nach Deutschland zu holen, um den Kranken und ihren Angehörigen besser zu helfen, ist uns Maltesern wichtig.“

Die Stiftung Silviahemmet wurde 1996 durch die schwedische Königin ins Leben gerufen, um die Versorgung und Begleitung Demenzkranker zu optimieren, das behandelnde und pflegende Personal auszubilden sowie die klinische Forschung im Bereich Demenz zu fördern. Ein besonderes Anliegen der Stiftung ist es zudem, der Öffentlichkeit einen positiven Zugang zur Thematik Demenz zu ermöglich sowie den Angehörigen den Umgang mit den Erkrankten zu erleichtern. Die Stiftung gilt als international führend auf dem Gebiet der Hilfe für demenziell erkrankte Menschen.   

Weitere Informationen

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