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Malteser Gütersloh

Quartier für 2.200 Pilger aufgeschlagen

Malteser aus der Diözese Paderborn helfen ehrenamtlich beim 100. Katholikentag in Leipzig

30.05.2016
Für 2.200 Gäste haben sie Malteser beim Katholikentag in Leipzig ein Quartier aufgeschlagen. Auf dem Foto registrieren sich zwei junge Pilger am Eingang einer Malteser Unterkunft. Foto: Malteser/Breustedt.
Johanna Willeke von den Brakeler Maltesern hat das Gemeinschaftsgefühl unter den Helfern in Leipzig gut gefallen. Foto: Malteser/Breustedt.
Diözesanarzt Albert Bosserhoff aus Steinheim war als Notarzt auf dem 100. Katholkentag für die Malteser im Einsatz. Foto: Malteser/Breustedt.
Catrin Wiese aus Rheda-Wiedenbrück engagierte sich bei der Registrierung der Übernachtungsgäste in einer Teilnehmerunterkunft. Foto: Malteser/Breustedt.
Uwe Heidemann aus Altenbeken, Abschnittsleiter Teilnehmerunterkünfte, lobte die professionelle Betreuung der Pilger durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Foto: Malteser/Breustedt.

Erzdiözese Paderborn. Mit insgesamt 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern waren die Malteser aus der Erzdiözese Paderborn auf dem 100. Katholikentag in Leipzig (25. bis 29. Mai) im Einsatz. Zu ihren Aufgaben gehörte neben den Rettungs- und Sanitätsdiensten auch die Betreuung von Gästen in Gemeinschaftsunterkünften. Für insgesamt 2.200 Pilger haben sie ein Quartier aufgeschlagen. Dazu wurden zehn Schulen, über das gesamte Stadtgebiet verteilt, in solche Unterkünfte verwandelt.

Neben der Registrierung der Übernachtungsgäste am Eingang der Unterkunft war die Frühstücksausgabe die Hauptaufgabe der Ehrenamtlichen. Johanna Willeke von den Maltesern in Brakel berichtet: „Das Besondere ist die Gemeinschaft unter den Helfern, die Arbeit und auch die Freizeit, die wir zusammen verbringen.“ Die ehrenamtliche Helferin findet den Umgang mit den Teilnehmern spannend und freut sich, ihnen einen schönen Aufenthalt ermöglichen zu können. Vom Katholikentag hat sie auch etwas sehen können: „Wir sind einfach mal in die Stadt gegangen. An jeder Ecke ist quasi irgendwas, was man sehen und erleben kann.“

Unter den Helfern ist auch Malteser Diözesanarzt Albert Bosserhoff aus Steinheim: „Ich habe in der Helferunterkunft übernachtet und konnte viele Malteser aus ganz Deutschland kennenlernen. Es hat absolut Spaß hier gemacht!“ Mit einem wechselnden Team aus ganz Deutschland besetzte er ein Notarzteinsatzfahrzeug. Als Notarzt hat er beispielsweise die Sanitätsstationen unterstützt. Catrin Wiese aus Rheda-Wiedenbrück registrierte über 220 Helfer in der von ihr mitbetreuten Teilnehmerunterkunft. Sie berichtet: „Die Leipziger haben uns sehr freundlich und herzlich aufgenommen. Der Hausmeister unserer Teilnehmerunterkunft war klasse, der hat uns auch noch oben aus den höchsten Fenstern gezeigt, wo wir unbedingt hingehen sollten.“  

Uwe Heidemann aus Altenbeken, als Abschnittsleiter Teilnehmerunterkünfte für alle Standorte verantwortlich, zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit der Helfer: „Ihr habt entscheidend dazu beigetragen, dass die Teilnehmer fünf Tage gestärkt und erholt ihr zumeist straffes Tagesprogramm absolvieren konnten. Dafür ein herzliches Dankeschön!“

Die Malteser aus der Erzdiözese Paderborn trafen auf dem Katholikentag mit hunderten Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen Deutschlands zusammen. Allein aus NRW waren 181 Helfer im Einsatz. Ganz nebenbei war dies eine gute Übung für die Katastrophenschützer, um sich unter Realbedingungen auf kommende Einsätze vorbereiten zu können.

Rund 30.000 Besucher pro Tag verzeichnete das deutschlandweite Treffen der Katholiken. Bei mehr als 1.000 Einzelveranstaltungen feierten sie ihren Glauben mit Gottesdiensten und Musik, tauschten sich aus und informierten sich. Malteser aus dem gesamten Bundesgebiet haben fast 330 Teilnehmern des Katholikentags medizinisch geholfen. „Das zeigt, dass die fünftägige Veranstaltung ein frohes Fest bei bester Stimmung und gutem Wetter war und die Rahmenbedingungen stimmten“, sagte der Gesamteinsatzleiter der Malteser, Benedikt Liefländer.

In Informationsständen, Podien und Werkstätten, unter anderem mit den Schwerpunkten „Flüchtlingshilfe“ und „Demenz“, informierten und diskutierten die Malteser mit den Besuchern über wichtige gesellschaftliche Themen. „Ich denke, wir haben unseren Teil zum Gelingen dieser Tage beigetragen. Die Leipziger und die Katholikentagsbesucher haben die Malteser von vielen guten Seiten kennengelernt“, so Liefländer.

Auch beim nächsten Katholikentag in Münster werden sich die Paderborner Malteser wieder engagieren und die Kolleginnen und Kollegen aus der Nachbardiözese unterstützen.

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