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Malteser Gütersloh

Schulsanitätsdienst der Schulen der Brede gewinnt den Wanderpokal

Stadtbeauftragter Dr. Norbert Kurowski für Engagement ausgezeichnet

27.05.2016
Die siegreiche erste Mannschaft der Schulen der Brede Brakel (v.l.): Timon Darley, Rahel Tewes, Lara Lohr, Sarah Gehle, Paulina Lüke und Hannah Schulze. Foto: Malteser/Breustedt
Beim Rollstuhl-Federball sind Teamarbeit und Schnelligkeit gefragt: Justus Krekeler (links) und Morten Kampelmann erspielen Punkte für die Mannschaft des König-Wilhelm-Gymnasiums Höxter. Foto: Malteser/Breustedt
Seelische Betreuung ist eine der Kernkompetenzen die Schulsanitäter erlernen. Paula Held vom König-Wilhelm-Gymnasium Höxter kümmert sich um Lea Hanneke, die einen Schock mimt. Foto: Malteser/Breustedt
Damit die Sanitäter unter möglichst realistischen Bedingungen arbeiten können, schminkt Elke Kollnischko-Hoppe Schürfwunden auf die Knie von Lorena Tillmann. Foto: Malteser/Breustedt
Diözesangeschäftsführer Andreas Bierod (r.) überraschte Dr. Norbert Kurowski mit der Verdienstplakette in Silber. Foto: Malteser/Breustedt

Kreis Höxter, Kreis Holzminden, Neuenheerse. Zum bereits achten Mal traten die Schulsanitätsdienste aus den Kreisen Höxter und Holzminden, die durch die Malteser aus Höxter betreut werden, im Wettbewerb gegeneinander an. Austragungsort war in diesem Jahr das Gymnasium St. Kasper in Neuenheerse. Bei dem Schulsanitätsdiensttag handelt es sich um einen Wettkampf- und Fortbildungstag, bei dem sich Schülerinnen und Schüler zum einen in Erster Hilfe messen, zum anderen aber auch einander kennenlernen und Erfahrungen austauschen können.

Zu Beginn des Tages begrüßte Diözesangeschäftsführer Andreas Bierod die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie das Team aus Darstellern und Jury-Mitgliedern. Er betonte, wie wichtig die ehrenamtliche Aufgabe der jungen Schülerinnen und Schüler sei. In diesem Jahr gelang es dem sechsköpfigen Team der Schulen der Brede Brakel, bestehend aus Timon Darley, Sarah Gehle, Lara Lohr, Paulina Lüke, Hannah Schulze und Rahel Tewes, den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Dafür mussten sie nicht nur Aufgaben der Ersten Hilfe meistern, sondern auch zeigen, dass sie als Mannschaft gut zusammenarbeiten. Denn nur so ist es möglich, viele Punkte im Rollstuhl-Federball zu sammeln oder schnell und fehlerlos mit einer Trage durch den Hindernisparcours zu kommen.

Dass die Aufgaben aus dem Bereich der Ersten Hilfe möglichst realistisch wirken, ist der Gruppe der realistischen Unfall- und Notfalldarstellung aus Brakel mit ihrem Leiter Michael Kollnischko zu sowie ehemaligen Schulsanitäterinnen der verschiedenen Schulen verdanken. Mit viel Theaterschminke und Kunstblut wurde gearbeitet, als die Mannschaften Schürfwunden und Knochenbrüche erkennen und behandeln mussten, aber auch eine Wiederbelebung durchführen und seelische Betreuung leisten.

Am Ende des Tages lobte Dr. Norbert Kurowski alle Mannschaften der teilnehmenden Schulen für ihr Können und das hohe gezeigte Niveau. Dies spiegelte sich auch in den Resultaten wieder: alle Platzierungen lagen dicht beieinander. So musste sich die erste Mannschaft der Gastgeber des St. Kasper Gymnasiums knapp hinter den Siegern auf dem zweiten Platz einreihen, gefolgt von dem Team des König-Wilhelm-Gymnasiums Höxter. Auf den weiteren Plätzen folgten die zweiten Mannschaften der Schulen der Brede Brakel und des St. Kasper Gymnasiums Neuenheerse, sowie die Schülerinnen der Dr. Jasper Realschule Holzminden und der Hauptschule am Bielenberg Höxter.

Der zweite Teil der Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern, die ihre Ausbildung freiwillig und ehrenamtlich neben der Schule absolvieren, Zeit zur Fortbildung. Während die Schiedsrichter Punkte zählten, probierten die Schulsanitäter verschiedene Rettungsmittel aus und informierten sich über die Notfallseelsorge. Pater Thomas Wunram hielt einen Vortrag über seine ehrenamtliche Arbeit als Seelsorger und erläuterte, warum er und seine Kolleginnen und Kollegen unter anderem bei Verkehrsunfällen gerufen werden und wie ihr Einsatz bei Angehörigen abläuft. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer waren die Malteser Altenbeken-Buke mit ihrer Feldküche zuständig, die dem guten Wetter entsprechend den Grill befeuerten.

Im Gepäck hatte Andreas Bierod auch noch eine besondere Überraschung für Dr. Norbert Kurowski, Stadtbeauftragter der Malteser Höxter und Leiter der Schulsanitäter-Ausbildung. Für sein großes Engagement insbesondere im Rahmen der Schulsanitätsdienste wurde ihm die Malteser Verdienstplakette im Silber verliehen. Kurowski verdeutlichte, dass dieses Engagement und das damit einhergehende Lob vor allem den Schulsanitäterinnen und -Sanitätern zuzuschreiben sei.

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