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Malteser Gütersloh

Brand in Notunterkunft Staumühle in Hövelhof

Ursache noch unklar

10.06.2016

Hövelhof. Gegen 19.10 Uhr stand in der Notunterunterkunft Staumühle am Rande des Truppenübungsplatzes Senne am Donnerstagabend ein Feldhaus, in dem Flüchtlinge untergebracht sind, in Flammen. Drei Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes (MHD) und einer eines Sicherheitsdienstes retteten sechs Bewohner aus der brennenden Unterkunft, die bereits nach kurzer Zeit lichterloh in Flammen stand. In jedem Feldhaus des Geländes befinden sich vier kleinere Wohneinheiten.

Nach Auskunft der Polizei wurde keiner der Bewohner verletzt. Allerdings zogen sich alle drei Ersthelfer Rauchgasvergiftungen zu und wurden notärztlich versorgt. Ein weiterer Malteser erlitt bei der Menschenrettung Schnittwunden. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hövelhof und Bad Lippspringe sowie des britischen Defence and Rescue Service aus Sennelager löschten die Flammen innerhalb kurzer Zeit. Das rund 150 Quadratmeter große Feldhaus in Holzbauweise brannte komplett nieder. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Bewohner konnten in anderen Häusern untergebracht werden.

„Zu den Brandursachen können wir nichts sagen. Das wird die Untersuchung der Behörden zeigen“, sagt Siegfried Krix, Bezirksgeschäftsführer Westfalen Lippe des Malteser Hilfsdienstes. „Die Feuerwehr lobte unser Brandschutzkonzept und dessen sichere Umsetzung durch  unsere Mitarbeiter.“ Andreas Bierod, Diözesangeschäftsführer der Malteser in der Erzdiözese Paderborn, ergänzt: „Wir sind glücklich, dass dieser Brand so glimpflich ausging. Unser Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die so couragiert gehandelt haben. Wir wünschen Ihnen eine gute Genesung.“

In der Notunterkunft Staumühle sind rund 400 Flüchtlinge, in der Mehrzahl aus dem Westbalkan, untergebracht. Die Kapazität der Unterkunft liegt bei rund 800 Flüchtlingen.

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