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Malteser Gütersloh

Das war das Beste, was mir passieren konnte

Stadtverband bietet jungen Erwachsenen Chancen als FSJ in der Ausbildung

17.08.2016
In großer Runde üben, wie Hilfe am besten funktioniert, das ist eine Aufgabe der Freiwilligen bei den Maltesern. Solche Kurse machen beiden Seiten immer wieder viel Freude.
Kein blinde Kuh Spiel: Freiwillige Alicia Heidemann zeigt, wie ein Kopfverband angelegt wird, dazu gehört auch schon einmal ein Augenschutz. Fotos: Schlichter

Paderborn. Als Freiwilliger bei den Maltesern, das kann nicht nur die Wartezeit auf ein Studium überbrücken. Oft genug dient diese Zeit auch als Orientierung, wo der berufliche Weg später einmal hingehen soll. Das zumindest hat Benjamen Yacoub erfahren. Der 20-jährige, der gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Maltesern absolviert, hatte damals zu Beginn recht unklare Vorstellungen von seiner Zukunft. Irgendetwas im kaufmännischen Bereich, hatte er sich vorgestellt. Jetzt, nach 12 Monaten als Ausbilder bei den Maltesern hat der junge Mann sich als Student im Lehramt eingeschrieben. „Das Jahr hier war das Beste, was mir passieren konnte“ schwärmt er von den Erfahrungen als Freiwilliger bei den Maltesern in Paderborn.
Freiwillige werden derzeit noch dringend gesucht. Sie erhalten durch die Malteser an der Karl Schurz Straße eine umfängliche Qualifikation zum Ausbilder. Nach etwa drei Monaten voller Input und Seminaren aber auch vielen praktischen Einheiten können sie dann anderen Menschen beibringen, wie sie gut und richtig helfen. So, wie Benjamen es getan hat. Er hat in knapp 100 Kursen fast 1500 Menschen gezeigt, dass helfen keine „Das Beste, was mir passieren konnte“
Kunst ist und dass es nur ein en kleinen Impuls benötigt, um zu helfen. Gut geübt kommt der Rest dann fast wie von selbst.
Freiwillige können jederzeit bei den Maltesern anfangen, Ihr Dienst im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) dauert in der Regel zwölf Monate, kann aber bei Bedarf verkürzt oder verlängert werden. Innerhalb der beiden Programme die vom Land (FSJ) oder Bund(BFD) gefördert werden, erhalten die jungen Erwachsenen bis zu fünf Wochen gesellschaftspolitische Seminare und haben auch ganz normal Urlaub. Vergütet wird der Freiwilligendienst mit monatlich 450 Euro.
Zulassungsbeschränkungen gibt es wenige. Für ihre Freiwilligen in der erste Hilfe Ausbildung wünschen sich die Malteser allerdings junge Menschen, die bereits über 18 sind und einen Führerschein haben. Zudem sollten sie sprachlich gut gerüstet sein, um das Wissen in der Ersten Hilfe auch vermitteln zu können. In ihrer Ausbildung werden sie von einer Praxisanleiterin begleitet, Ausbildungsleiterin Annette Gödde steht Ihnen in der Planung und Durchführung der Kurse zur Seite.
Anderen beizubringen, dass Nächstenliebe auch bedeuten kann, zu helfen, das war für Benjamen bereits eine tolle Erfahrung. Nach seinem Abitur stand der junge Mann plötzlich selbst in der Rolle eines Lehrers da und fand schnell gefallen daran, das Wissen mit viel Freude zu vermitteln. Aber dass er dadurch nun auch klarer in seiner Berufswahl dasteht, war für ihn der eigentliche Gewinn.
Infos und Bewerbungen um das FSJ/BFD bei Annette Gödde unter 052 51 / 777 460 oder 0160 741 46 01.  -si-

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