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Malteser Gütersloh

Self-Care-Training für Retter

Dem Burn-Out vorbeugen

08.12.2016
Im Self-Care-Training machte Dipl. Psych. Doris Gunsch den Teilnehmern deutlich, wodurch unser Denken und Handeln bestimmt wird.
Self-Care-Tipps für den Alltag in Beruf und Familie. Fotos: Malteser/Buttchereit

Paderborn. Wachsende Anforderungen im Berufsleben besonders auch im Rettungsdienst – Arbeitsverdichtung, zunehmende Flexibilisierung, ständige Erreichbarkeit und ein hohes Maß an Mobilität – führen zu psychischen Belastungen, für die mancher unzureichend gerüstet ist. Die Folge: man fühlt sich überfordert, die Leistungsfähigkeit lässt nach oder man wird krank. Grund genug für die Dienststelle OWL im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung an zwei Terminen den eintägigen Workshop Self-Care-Training anzubieten. Eingeladen waren die Mitarbeiter/innen der Malteser Rettungswachen in OWL. In dem Seminar, das in Kooperation mit der BARMER GEK zustande kam, wurden die folgenden Themen bearbeitet:

• Wie kann ich meine gefühlte Belastung senken?
• Warum verschiebe ich Vieles?
• Was kostet Kraft und was bringt Kraft?
• Warum führe ich Dinge nicht zu Ende?
• Wie komme ich aus negativen Stimmungen heraus?

Doris Gunsch, Diplom-Psychologin und Management-Beraterin führte als Dozentin und Trainerin durch den Workshop. Neben praxisbezogenen Beispielen flossen auch aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften mit ein. Ein Selbsttest führte den Teilnehmern ihre eigene Art der Handlungs- und Lageorientierung vor Augen. Mit einfach umzusetzenden Self-Care-Tipps endete der Workshop. Wertvoll, so beschreiben es die Teilnehmer, waren vor allem Ratschläge für den Alltag, die zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben führen können.

Weitere Informationen

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