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Malteser Gütersloh

Lebenserfahrung erwünscht

Malteser OWL machen gute Erfahrungen mit Ü27-Bufdis

14.06.2017
Service-Büro Mitarbeiter Rainer Menke ist bei allen Fragen rund um den Malteser Menüservice der richtige Ansprechpartner. Gestartet ist er als Ü27-Bufdi. Foto: Malteser/Buttchereit

Paderborn/Lippe. Rainer Menke, 65 und Sven Thiele, 40 aus Paderborn, Priscila Narrara Sena Filgueira Aires, 32 und ihr Mann Marcel Fernando Aires Serrano, 37, aus Brasilien, Muhamed Kebbeh , 33, aus Gambia – so unterschiedlich  ihr Alter und ihre Herkunft sind, so haben sie doch alle etwas gemeinsam: sie engagieren sich im Bundesfreiwilligendienst bei den Maltesern in OWL als sogenannte Ü27-Bufdis.

Für Rainer Menke war zu Beginn seines Ruhestandes  klar, dass er nicht nur zuhause sitzen will, sondern sich eine sinnvolle Beschäftigung  sucht: „Ich habe viel Glück gehabt im Leben: eine tolle Familie, gesunde Kinder, Erfolg im Beruf. Mich hier bei den Maltesern einzubringen, ist meine Art Danke ans Leben zu sagen und etwas zurückzugeben, an die, die Unterstützung brauchen,“ beschreibt Rainer Menke seine Motivation. Nach seiner Zeit im Freiwilligendienst übernahmen die Malteser Rainer Menke in einen Teilzeitjob. Seine Berufs- und Lebenserfahrung kommt dem Malteser Menüservice-Büro zugute, sowohl bei der einfühlsamen Beratung der  Kunden als auch bei der Planung der nächsten Menü-Auslieferungstour.

Der Bundesfreiwilligendienst ist eine Vollzeitbeschäftigung. Wenn man älter als 27 Jahre ist, ist eine Reduzierung auf bis zu 20 Stunden möglich. Der Starttermin ist individuell mit der Dienststelle planbar. Die Malteser zahlen ein monatliches Taschengeld und versichern die Freiwilligen. Sie sind somit beitragsfrei sozial-, haft- und unfallversichert. Weiterhin steht auch für die Ü27-Bufdis das  reichhaltige Seminar- und Bildungsangebot der Malteser zur Verfügung.

Das wissen auch Priscila Aires und ihr Mann Marcel Serrano aus Brasilien  sowie Muhamed Kebbeh aus Gambia zu schätzen. In Deutschland angekommen, war der Ü27-Dienst für alle drei eine optimale Möglichkeit festzustellen, ob ein Job im sozialen Bereich für sie das Richtige ist. Sie fahren im Fahrdienst der Malteser Senioren, Kranke und Menschen mit Handicap zu Ärzten, ins Krankenhaus oder zur Therapie. So funktioniert Integration, Berufsförderung und soziales Miteinander gleichermaßen. Meint auch der Leiter des Fahrdienstes Matthias Kluth, der das brasilianischen Paar nicht nur bei Formalitäten sondern auch bei der Wohnungssuche unterstützt hat: „Der Umgang mit unseren Fahrgästen ist gleichzeitig eine gute Sprachschule für unsere Ü27-Bufdis aus dem Ausland.“

Endlich was mit Menschen machen, das war auch Sven Thieles Wunsch als er nach Jahren im Vertrieb eine neue Perspektive suchte. Als Ü27-Bufdi erlebte er im Fahrdienst viel persönliche Wertschätzung und positives Feedback von seinen Fahrgästen. Mittlerweile hat auch er einen festen Arbeitsplatz bei den Maltesern.

Wer sich als Ü27er für den Freiwilligendienst bei den Maltesern interessiert, meldet sich bei Matthias Kluth unter 05251/1585-10 oder per Email: matthias.kluth@malteser.org Startzeiten können individuell abgestimmt werden. Weitere Infos und www.malteser-freiwilligendienste.de.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE06370601201201216865  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7