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Malteser Gütersloh

Tag 1: Strahlende Sonne begrüßt die Pilger in Lourdes

Zug- und Fluggruppe jetzt vereint / Pilgerkerze aufgestellt

30.03.2012
Fleißig gebastelt wurde bei der Malteser Jugend: Individuelle Rosenkränze sollen das Thema der Pilgerfahrt „Mit Bernadette den Rosenkranz beten“ unterstreichen. Foto: Malteser/Neuhaus
Strahlender Sonneschein begrüßte die Pilger der Malteser Familienwallfahrt am Bahnhof in Lourdes. Foto: Malteser/Neuhaus
Groß ist die Gruppe der Malteser-Pilger aus dem Erzbistum. 700 Wallfahrer sind nun gemeinsam in Lourdes angekommen. Foto: Malteser/Neuhaus
Auszeichnung für großes Engagement: Thomas Ohm und Stephan Graf von Spee (von rechts) verliehen den ehrenamtlichen Helfern die bronzene Lourdes Pilger Brosche der Malteser. Foto: Malteser/Neuhaus

Paderborn/Lourdes. Da hat das Wünschen geholfen: Als am Freitag Mittag die Pilger der 32. Familienwalfahrt aus dem Erzbistum Paderborn in Lourdes aus dem Zug stiegen, da begrüßte sie strahlende Sonne bei 20 Grad Celsius. Das stützte die bereits gute Stimmung noch mehr und angesichts des guten Ausblickes verschmerzten es die Pilger auch schnell, dass der Zug mit einer Stunde Verspätung in dem südfranzösischen Wallfahrtsort eingetroffen war.

Unterwegs hatten sie sich bereits bestens auf die Wallfahrt eingestimmt. Da wurde im Zug gebastelt und gebetet, vor allen Dingen aber kräftig gesungen. Zur Begleitung der Band von Walter Müller aus Lichtenau stimmten die 540 Zugpilger bis nach 22 Uhr in das „Neue Geistliche Liedgut“ mit ein. Während es dann ruhiger wurde im Zug, war die Jugend noch engagiert: In einer langen Bastelstunde entstanden unzählige individuelle Rosenkränze. „Mit Bernadette den Rosenkranz beten“, lautete dabei das Motto der Malteserjugend.

Am späteren Abend dann gab es bereits die erste Überraschung bei der Pilgerfahrt: Stephan Graf von Spee aus Ahausen bei Finnentrop zeichnete als stellvertretender Diözesanleiter der Malteser die ehrenamtlichen Helfer aus, die seit 208 in ihrem Einsatz für die Lourdes Wallfahrt der Malteser dabei sind. Ohne ihr persönliches Engagement, das betonte auch Wallfahrtsleiter Thomas Ohm aus Dortmund, sei die Pilgerfahrt gar nicht denkbar. Die bronzene Lourdes Pilger Brosche kennzeichnet nun die unermüdlichen Helfer.

Gegen Mittag am Freitag landete pünktlich auch die Reisegruppe, die am Morgen per Airbus vom Flughafen Paderborn-Lippstadt aus gestartet war. Unter ihnen auch ein Rollstuhlfahrer aus Lippstadt, der am Freitag morgen den Zug verpasst hatte. Für ihn hatten die Malteser kurzerhand noch ein Flugticket organisiert, damit er nicht auf die Erlebnisse in Lourdes verzichten musste.

Nach dem Einchecken in den vier Hotels ging die so nun auf 700 Pilger angewachsene Gruppe im Nachmittag zur Grotte. Gemeinsam mit Weihbischof Manfred Grothe aus Paderborn stellten sie dort ihre Pilgerkerze vor der Muttergottes ab. Mit einem Eröffnungsgottesdienst startete damit das offizielle Programm in Lourdes.

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