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Malteser Gütersloh

Tag 2: Gemeinschaft prägt die Pilgerfahrt

Kreuzweg und Lichterprozession am zweiten Tag

31.03.2012
Weihbischof Grothe stellte die Pilgerkerze vor der Grotte auf. Foto: Malteser/Neuhaus
Die Jugend ist natürlich bei den Gottesdiensten voller Spannng mit dabei. Foto: Malteser/Neuhaus
Gesunde und Kranke bilden bei der Malteser Wallfahrt eine gute Einheit, gemeinsam wird gebetet und Eucharistie gefeiert. Foto: Malteser/Neuhaus

Paderborn/Lourdes. Als große Gemeinschaft, von Jung und Alt, von Gesund und Krank, von Familien und Alleinreisenden hat sich die große Pilgergruppe aus dem Erzbistum Paderborn in Lourdes eingefunden. Bereits bei den ersten Terminen am Samstag wurde deutlich, wie gut organisiert die Reise ist und damit auch wie harmonisch die Gruppe zusammengestellt ist.

In einem ersten Pontifikalamt bereits am Freitag hatte Weihbischof Grothe aus Paderborn die selbst geschmückte Pilgerkerze der Gruppe aus nunmehr 700 Pilgern vor der Grotte aufgestellt. Anschließend hatte er auch die von den Jugendlichen selbst geknüpften Rosenkränze gesegnet. Später dann am Abend hatte sich ein Großteil der Pilger noch zum Taize Gebet in der Kirche Cote Grotte versammelt.

Einige kleine gesundheitliche Probleme wurden von dem Team der Medizinischen Betreuung unter der Leitung von Dr. Albert Götte und Albert Bosserhoff am ersten Abend bereits bestens versorgt. Die Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger stehen den Pilgern in allen Hotels und bei den Veranstaltungen immer zur Seite. Und so ging es auch am Samstag morgen bei wieder gutem Wetter, am Abend zuvor hatte es sich noch zugezogen, in das Tagesprogramm.

Mit einer Eucharistiefeier an der Grotte starteten die Pilger in den Samstagmorgen. Anschließend wurden dann alle zum obligatorischen Gruppenfoto vor der großen Basilika gruppiert. Immer wieder erstaunlich, dass so viele Menschen auf ein Foto passen. Da sind die Hoffotografen in Lourdes wahre Könner. Im Nachmittag dann machten sich die Pilger auf zum Kreuzweg auf den Kalvarien-Berg. Während die meisten Pilger den teils recht steilen Aufstieg meisterten, wurden die Kranken und Behinderten den kleinen Kreuzweg längs des Flusses Gave geschoben.

Der Abend stand nach der Lichterprozession rund um den Platz vor der Rosenkranzbasilika im Zeichen des Kreuzweges der Jugend, der ab 22 Uhr mit Fackeln gegangen wurde.

Doch die meisten Erwachsenen blieben da in ihren Hotels. Steht doch mit dem Palmsonntag ein durchaus anstrengender Tag für die Pilger an mit Palmprozession und großem Pontifikalamt, mit Bußgottesdienst und Sakramentenprozession sowie nächtlichem Segnungsgottesdienst.

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