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Malteser Gütersloh

Tag 4 + 5: Der Himmel weinte zum Abschied Tränen

Pilgergruppe ist nach bewegenden Tagen wieder auf dem Rückweg

04.04.2012
Jugendseelsorger Norbert Scheckel erklärt Jugendlichen die verschiedenen liturgischen Öle. Foto: Malteser/Neuhaus
Mit Spannung verfolgen die jugendlichen das Aufhängen des Rosenkranzes. Im Hintergrund die Basilika von Lourdes. Foto: Malteser/Neuhaus
In einem Baum wird der Rosenkranz künftig an die Malteser Pilgerfahrt erinnern. Foto: Malteser/Neuhaus

Paderborn/Lourdes. Sie hinterlassen Bleibendes. Bevor sich die Pilger der 32. Familienwallfahrt der Malteser im Erzbistum Paderborn gestern auf den Rückweg gemacht hatten, hinterließen sie Zeichen in Lourdes. „Mit Bernadette den Rosenkranz beten“ lautete das Motto der Pilgerfahrt für die Jugendlichen, dazu hatten sie auch selbst Rosenkränze gebastelt. Einer von ihnen bleibt jetzt in Lourdes und erinnert an die vielen Gebete der Paderborner. Jede Gruppe soll bis zum Jahresende solch einen Rosenkranz in dem Wallfahrtsort lassen, so der Plan der Organisatoren.

Der große Familiengottesdienst mit Krankensalbung stand zu Beginn der Woche auf dem Programm der großen Pilgergruppe. Diözesanjugendseelsorger Norbert Scheckel erklärte den Jugendlichen dabei die unterschiedlichen Öle für die liturgischen Zwecke. Nachmittags führten dann die obligatorischen Ausflüge in die Umgebung von Lourdes. Auf dem Weg in die Pyrenäen machte die Gruppe dabei auch Station an einer kleinen Dorfkapelle am Jakobsweg. Abends dann stand das Gespräch der Jugend mit Weihbischof Grothe an. Trotz des großen Altersunterschiedes, Weihbischof Grothe feiert am heutigen Tag der Rückfahrt der Pilger seinen 73. Geburtstag, gab es keine „Verständigungsprobleme“. Mit ihren vielen Fragen waren die jungen Leute bei dem Kirchenmann an der richtigen Stelle, ruhig und zugewandt sowie in der Sache kompetent stand Grothe der Jugend Rede und Antwort. Noch offene Fragen werden heute bei der Zugfahrt angesprochen.

Mittags dann hieß es am gestrigen Dienstag Abschied zu nehmen. Der Himmel weinte ein paar Tränen. Pünktlich zur Abfahrt hatte es sich nach den Tagen besten Sonnenscheins zugezogen und einige Regentropfen verabschiedeten die Wallfahrer. Während die Zugpilger pünktlich losfuhren mussten die Flugpilger einige Verzögerungen hinnehmen, Streiks behinderten den Rückflug ihrer Maschine.

Nach einem großen Abschlußgottesdienst am Mittwoch Mittag im großen Kölner Dom werden die Pilger dann im Nachmittag wieder in ihren Zielbahnhöfen ankommen, von Hagen über Dortmund, Soest, Lippstadt und Paderborn zieht sich dabei das Abschiednehmen.

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