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Malteser Gütersloh

Landesmutter hielt bei den Maltesern Hof

Ministerpräsidentin war nach einem Kaffee in die Gespräche gestartet / Ehrenamt und Schulsänitätsdienst vorgestellt

29.05.2012
Foto: Schlichter
Foto: Schlichter

Detmold/Düsseldorf. Sie kam, hatte Zeit und fragte erst einmal nach einem heißen Kaffee. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war als Gastgeberin der NRW Tage in Detmold extra vorher per Brief von den Maltesern eingeladen worden. Das freundliche Schreiben der Diözesanleitung ließ die „Landesmutter“ nicht unberührt. Statt bei vielen anderen Ständen nur im Vorbeigehen zu grüßen kam sie am Sonntag Nachmittag gezielt in das Ehrenamtszelt der Malteser und informierte sich über das Engagement der rund 12.000 Aktiven an rund 200 Standorten im land. Den Kaffee gab es natürlich zuerst, dann schloß sich das Gespräch mit Diözesangeschäftsführerin Mirjam Weisserth sowie den beiden Vertretern vor Ort, Elisabeth Wiemann und Peter Johannwille aus der Gliederung in Lage/Lippe an.

Nach guten zehn Minuten, in denn sich die Ministerpräsidentin über besonders das soziale Ehrenamt in der Diözese Paderborn berichten ließ, das Engagement im Schulsanitätsdienst kennenlernte und interessiert auf die Jugendarbeit der Malteser blickte, dann die nächste Überraschung. Statt aufzustehen und zu gehen, bat Hannelore Kraft darum, zu bleiben. Denn aufgrund eines kleinen Unfalls bei der Eröffnung am Vorabend hatte sie ein geschwollenes Knie. Und so ließ sie sich von der Gastfreundschaft der Malteser umfangen, während sie im Beisein von Lippes Landrat Friedel Heuwinkel sowie des Detmolder Bürgermeisters Rainer Heller über das Ehrenamt sprach. Nach einer halben stunde dann hatte die Ministerpräsientin ihren Kaffee ausgetrunken, ihre Gespräche geführt und machte sich wieder auf den Weg zurück in den Trubel des NRW Tages.

Zuspruch von politischer Seite gab es aber nicht nur für das Ehrenamt. Auch die Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes wurde von den Politikern gezielt angesteuert, wieder, weil die Malteser zielgerichtet eingeladen hatten. Da war es klar, dass die politische Prominenz zum Fototermin auf das Motorrad gebeten wurde. Für Karl-Josef Laumann, CDU Fraktionsvorsitzender im Landtag ebenso eine willkommene Unterbrechung wie für Landrat Heuwinkel oder CDU Europapolitiker Elmar Brok. Der freute sich angesichts des professionellen Ergebnisses dann anschließend so sehr, dass er das Foto auf der BMW gern mit nach Hause nahm.

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