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Malteser Gütersloh

Malteser engagieren sich in Dortmund für Flüchtlinge

Überfüllung und Windpocken machen Notunterkunft notwendig

10.10.2012

Der große Zulauf von Flüchtlingen sowie eine drohende Ansteckungsgefahr durch Windpocken im bisherigen Auffanglager in Dortmund haben die ehrenamtlichen Helfer der Malteser auf den Plan gerufen.

Am Dienstag abend rief die Stadt Dortmund eine Sonderlage aus. Der Massenansturm durch Flüchtlinge hatte die bisherigen Aufnahmestellen überfüllt. Für die Malteser bedeutete das, mit ihren Einheiten in der Betreuung und Patientenversorgung mit dabei zu sein in dem Notaufnahmelager in der Turnhalle, in der die Flüchtlinge untergebracht wurden. In der Nacht waren die Malteser aus Dortmund vor Ort. Am Mittwoch den Tag über engagierten sich die Malteser aus Schwerte, die in der Einsatzeinheit des Kreises Unna eingebunden sind. Ab Mittwoch nachmittag waren dann wieder die Dortmunder selbst aktiv, sie wurden am Donnerstag frümorgens von den Maltesern aus Herne abgelöst.

Wegen der Urlaubszeit und der der Tatsache, dass viele Helfer nicht einfach von ihrer Arbeitsstelle wegbleiben konnten, entschieden sich die Verantwortlichen der Hilfsorganisationen eine gemischte Einheit zu stellen. Dabei sind vier Helfer aus den Reihen der Malteser mit dabei, die im öffentlichen Dienst arbeiten und somit leichter von ihrem Arbeitgeber freigestellt werden konnten.

Wie es weitergeht, ist noch unklar. Eigentlich waren die Dortmunder Malteser fest eingeplant für eine Großübung am Samstag. Da sollten sie einen nachgestellten "Massenanfall" von Verletzten bewältigen. Die Wirklichkeit hat sie da eingeholt. Statt Übung sind sie nun ganz konkret im wichtigen Einsatz für die Menschen, die auf ihrer Flucht nach Deutschland gekommen sind.

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