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Malteser Gütersloh

Dortmunder Bombe ruft Malteser auf den Plan

Katatstrophenschutz Einheiten sind schon unterwegs aus Güterloh, Lippe und Siegen

29.11.2012

Große Lage in Dortmund: bei Bauarbeiten haben Arbeiter eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, der chemische Zünder soll durch die Baggerschaufel beschädigt sein. Das vermelden aktuell gerade alle Nachrichtenagenturen. Derzeit werde die Sprengung dieser Bombe, die mitten in der Stadt an der Friedrichstraße gefunden worden ist, beraten, so die städtischen Verlautbarungen. Zugleich wird in Dortmund aber ganz konkret über die Evakuierung der Stadtviertel rund um die Friedrichstraße nachgedacht. Im Bereich um die Bombe liegt das große katholische Johannes Hospital sowie die Kinderklinik. Mit im direkt betroffenen Gebiet liegen auch die Hospizdienste der Malteser an der Amalienstraße. Was die Nachrichtenagenturen noch nicht berichtet haben ist, dass die Katastrophenschutz-Einheiten bereits alarmiert wurden. Darunter sind natürlich auch viele Einheiten, in denen Malteser engagiert sind. Aus Siegen, aus Lage und aus Gütersloh liefen die ersten Bestätigungen ein, dass dort Malteser mit alarmiert worden sind, sich auf den Weg nach Dortmund zu machen.

Aus dem Kreis Lippe sind bereits neun Fahrzeuge unterwegs, sie stellen einen Patiententransportzug 10 (PTZ10), können also mit ihrem Personal von zwei Notärzten, vier Rettungsassistenten, acht Rettungssanitätern und vier Rettungshelfern zehn Personen evakuieren. Die gleiche Einheit, in der auch ehrenamtliche Malteser mitarbeiten, ist auch im Kreis Siegen alarmiert und macht sich über die A 45 auf den Weg. Zugleich ist aber auch der Behandlungsplatz 50 (BHP50) aus Gütersloh alarmiert. Zu ihm gehören rund 150 zumeist ehrenamtliche Helfer mit 21 Fahrzeugen. Solch eine Einheit ist in der Regel mit acht Notärzten, 59 Personen als Rettungsdienst-Fachpersonal sowie weiteren 130 Helfern und Führungsmitarbeitern besetzt.
Neben diesen in vielen Teilen NRWs alarmierten Einheiten, in denen die Malteser mitarbeiten, sind natürlich auch die Dortmunder selbst aktiv. Dort stellen die Malteser auch die Beteiligung an einem Behandlungsplatz 50 sowie zwei Rettungswagen (RTW).

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