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Malteser Gütersloh

Neue Software für die Helfer

Katatstrophenschutz der Malteser tagte in Arnsberg

04.12.2012
Aus allen 40 Standorten der Malteser in der Diözese waren die Verantwortlichen für den Katatstrophenschutz nach Arnsberg gekommen.

Arnsberg. Aus allen Orstgliederungen der Malteser kamen am 1. Dezember in Arnsberg die Führungskräfte des Fachbereichs Notfallvorsorge zu ihrer Jahrestagung zusammen. Kurz vor dem Jahresende diente die Tagung traditionsgemäß dem Austausch über aktuelle Fragestellungen und neue Ideen. Zum Mittagstisch lud die Feldkocheinheit der Arnsberger Malteser die über 30 Zug- und Gruppenführer.

Thematisch galt es in diesem Jahr, den Blick nach vorne zu richten: Bernhard Göbel, Fachberater für Information und Kommunikation (IuK) in der Leitung Einsatzdienste der Diözese stellte die Software LUMIS vor, welche Einsatzleitungen bei der Kommunikation und Dokumentation unterstützen kann. Im Plenum bestand Einigkeit, dass solche technischen Hilfestellungen vermehrt genutzt und die Einsatzkräfte darauf geschult werden müssen. Zu Übungszwecken sollte das Programm auch bei kleinen Einsätzen mitgenommen werden.

Die Gliederung Rietberg stellte anschließend ihre Überlegungen zu einer mobilen Sanitätsstation vor. Dabei ging es darum zu beraten, wie oft ein solcher transportabler Container im Diözesangebiet zum Einsatz kommen könnte, so dass eine Beschaffung auch wirtschaftlich sinnvoll wäre. Das Thema regte zu einem lebendigen Austausch an und wird zukünftig weiter verfolgt.

Als Höhepunkt der Tagung war am Nachmittag Daniel Kalff von der Akademie für Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler als Gastdozent geladen. Er stellte ein System zur Simulation großer Schadenslagen vor mit dem Einsatz- und Führungskräfte auf schwierige Aufgaben und Entscheidungen vorbereitet werden können. Anders als bei aufwendigen praktische Übungen, werden dabei mit einfachsten Mitteln "Lagen" dargestellt, die geeignet sind, das Einsatzpersonal bis in realistische Stresssituationen zu führen. Weil dabei jedoch der Aufbau von Szenarien einfach ist können sehr schnell hintereinander Übungen mehrmals durchgeführt werden, was dem Teilnehmer unmittelbar die Möglichkeit gibt, aus Erkenntnissen zu lernen und sich zu verbessern. Diese Simulationstechnik wird ab dem kommenden Jahr in der Diözese Paderborn und in der Schule Dortmund vermehrt zum Einsatz kommen und das Spektrum an Lehrgängen und praktischen Übungen für die Einsatzkräfte ergänzen.

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