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Malteser Gütersloh

Volles Haus bei praktischen Übungen

Malteser in Paderborn halten sich fit für ihre Einsätze

16.01.2013
Notärztin Schwester Johanna (Mitte) stellte die Erkennung und die Hilfe bei den üblichen Notfällen in den Mittelpunkt ihrer Fortbildung bei den Maltesern.

Paderborn. Einmal im Jahr müssen die Malteser besonders gut zuhören. Bei der Fahrerbelehrung geht es dann darum, über Fahrten mit Blaulicht zu sprechen. Denn dass damit eine automatische Vorfahrt eingeschaltet wird, ist eine oft falsche Annahme. Wer diese „Sonderzeichen“ nutzt, muss jeweils ganz besondere Vorsicht walten lassen. Das nehmen die Malteser besonders ernst und deshalb waren in diesem Jahr 39 aktive Mitglieder aus Paderborn dabei, als Polizeihauptkommissar Werner Brüseke vom Einschalten der Sondersignale bis über die besonderen Verhaltensmaßregeln bis hin zu ganz praktischen Fahrtipps eine spannende Einweisung gab. Besonders interessant dabei die von ihm vorgestellten Rechenformeln für Bremsweg und Anhalteweg. Das, was alle irgendwann einmal in der Fahrschule gelernt hatten, sorgte doch wieder für Erstaunen in der Umrechnung auf den Anhalteweg eines Rettungswagens, der mit Tempo durch die Stadt fährt.

Um das Zusammentreffen so vieler engagierter Ehrenamtlicher auch richtig zu nutzen, wurde sofort an die „Blaulicht“- Belehrung auch ein Übungsteil angehängt. Mit Fallbeispielen wurde anhand von realistisch dargestellten Verletzungen eine schnelle und korrekte Versorgung geübt. Auch der Umgang mit den immer mehr verbreiteten Defibrillator-Geräten wurde vorgeführt. Um den Tag auch spannend abzuschließen, fuhren die Malteser anschließend zur Leitstelle des Kreises am Flughafen in Ahden. Dort besichtigten sie zunächst den neuen Schlauchturm und ließen sich anschließend in einer ausführlichen Einheit auch etwas über die Wichtigkeit der Desinfektion von Rettungswagen erläutern.


Ganz praktisch ging es am nächsten Tag weiter. Um mit den klassischen Krankheitsbildern wie Asthma, Angina pectoris, Lungenembolie sowie Allergischen Reaktionen umgehen zu können, waren 28 Malteser in das Zentrum an der Karl Schurz Straße gekommen. Notärtztin Sr. Johanna referierte über Symptome und Maßnahmen. Bei der anschließenden Übung ganz konkreter Notfälle, vom Treppensturz bis zum Herzinfarkt, mussten die Malteser dann wieder zeigen, dass sie im Notfall entsprechend gerüstet sind. Dr.Zimmermann referierte abschließend zum Thema Basisreanimationen, Rettungsdienstpersonal zeigte dabei, wie das richtig umgesetzt wird. Erfreut über soviel Engagement ihrer ehrenamtlichen Helfer war Marina Stork, stellvertretende Beauftragte der Malteser für die Stadt Paderborn. Um fit zu bleiben hatten sich manche von ihnen beide Tage vorgenommen und so ein ganzes Wochenende investiert, um auch weiterhin gut für die Arbeit gerüstet zu sein. 

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