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Malteser Gütersloh

Engagiert für den Katatstrophenschutz

Ehrenzeichen des Landes für Rudolf Schmidt und Hendrik Elias

23.01.2013
Bild 1:Regierungsvizepräsident Volker Milk (links) mit Hendrik Elias aus Dortmund
Bild 2: Regierungsvizepräsident Volker Milk (rechts) mit Rudolf Schmidt aus Lennestadt-Oedingen

Für ihre langjährige und engagierte Tätigkeit wurden jetzt zwei
verdiente Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes ausgezeichnet.
Rudolf Schmidt aus Lennestadt und Hendrik Elias aus Dortmund
erhielten am 22. Januar das Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des
Landes Nordrhein-Westfalen. Beide nahmen die Auszeichnung von
Regierungsvizepräsident Volker Milk in Arnsberg entgegen. Der
Regierungsvizepräsident betonte bei der Aushändigung der
Ehrenzeichen die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements im
Katastrophenschutz. Er machte in seiner Dankesrede zugleich
deutlich, dass jede ehrenamtliche Aktivität auch gewürdigt und
anerkannt werden sollte. Unsere Gesellschaft sei um vieles ärmer ,
wenn sich nicht immer wieder viele Menschen für das Allgemeinwohl
engagieren würden.


Rudolf Schmidt aus Lennestadt-Oedingen im Kreis Olpe ist bereits
seit 1966 beim Malteser Hilfsdienst tätig. Er hat über viele Jahre
hinweg ein außerordentliches Engagement im Bereich der Ausbildung
des Rettungswesens sowie des Katastrophenschutzes bewiesen.
Allein 35 Jahre war er Ausbilder für Sanitätskurse, für Lehrgänge bei
Sofortmaßnahmen am Unfallort oder für die Erste Hilfe. In der
Erzdiözese Paderborn gehörte Rudolf Schmidt zu den Gründern der
Malteser Jugend. Weiter hat er sich in seinem Verband als
Ansprechpartner auf Orts-, Stadt und Kreisebene in Oedingen,
Lennestadt und im Kreis Olpe und später im Bezirk Siegerland/
Sauerland zur Verfügung gestellt.
Im Erzbistum Paderborn hat er von 2007 bis 2010 in der Leitung der
Einsatzdienste des Malteser Hilfsdienstes mitgewirkt.

Der 38-jährige Hendrik Elias aus Dortmund ist seit 20 Jahren
ehrenamtlich im Katastrophenschutz aktiv. Seit 1991 ist er Mitglied
der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Heisingen, seit 1991 Mitglied im
Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Lebens-
Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und seit 2002 beim Malteser
Hilfsdienst sowie seit 2006 bei der Deutschen Gesellschaft zu Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS). Beim Malteser Hilfsdienst engagiert sich
Hendrik Elias seit 2004 besonders intensiv als Führungskraft. Hier hat
er maßgeblich an der Entwicklung mehrerer Konzepte der
nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr mitgewirkt. Dazu zählen unter
anderem die Organisation für Behandlungsplätze, die in Dortmund im
Katastrophenfall eingerichtet werden können. Hendrik Elias hat
darüber hinaus an der Planung zahlreicher regionaler und
überregionaler Einsätze mitgewirkt und selbst als Helfer bzw. als
Führungskraft mitgearbeitet. So war er beim 20. Weltjugendtag 2005
in Köln, bei der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland,
beim G8 Weltwirtschaftsgipfel 2007 in Heiligendamm sowie der
Loveparade 2008 in Dortmund beteiligt.

Weitere Informationen

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