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Malteser Gütersloh

Die Sonne lacht den Pilgern

Große Gruppe der 700 Wallfahrer der malteser sorgt in Lourdes für Aufsehen

22.03.2013
Begrüßung der Pilgerschar an der gekrönten Madonna durch Prälat Thomas Dornseifer, Pilgerleiter Thomas Ohm aus Dortmund, Msgr Schallenberg, und stellvertretender Diözesanleiter der Malteser, Stephan Graf von Spee.
Für die Zeit der Malteser Familienwallfahrt brennt die Kerze, die durch die Jugendlichen gestaltet wurde, an der Grotte in Lourdes. Paderborns Landrat Manfred Müller und Borchens Malteser Beauftragter Tobias Peuser hatten sie bis dorthin getragen.
Zu Beginn des ersten Gottesdienstes stellten sich die 120 mitgereisten Jugendlichen den Pilgern vor und präsentierten ihre Wünsche und Erwartungen an die Familien-Wallfahrt aus dem Erzbistum Paderborn. alle Fotos: Malteser/Neuhaus

Paderborn/Lourdes. Das war absolutes Timing: Als die 550 Wallfahrer aus dem Erzbistum Paderborn mit dem Sonderzug in Lourdes eintrafen, sahen sie gerade das Flugzeug mit den übrigen 150 Pilger landen. Gemeinsam also kamen sie am Freitag nachmittag im Wallfahrtsort an. Die Vorhersagen hatten nicht zu viel versprochen: Strahlender Sonnenschein, angenehme 20 Grad Celsius, viele konnten es angesichts der heftigen Wintertage zuhause gar nicht fassen.

Das gute Wetter beflügelte die sowieso vom ausgefeilten Programm im Sonderzug her schon gute Stimmung. Schnell nahmen die Teilnehmer der 33. Familienwallfahrt aus dem Erzbistum von Lourdes Besitz. Paderborns Domkapitular Prälat Dornseifer und Malteser Seelsorger Msgr. Prof. Dr. Schallenberg begrüßten die Pilgerschar an der gekrönten Madonna und führten die Pilgergruppe zur Grotte. Paderborns Landrat Manfred Müller, der privat seit vielen Jahren als treuer Pilger mit der Familienwallfahrt nach Lourdes fährt, sowie Tobias Peuser aus Borchen trugen dabei die von Jugendlichen gestaltete Kerze. Sie wurde an der Grotte, an der vor 155 Jahren Maria dem Bauernmädchen Bernadette Soubirous erschienen ist, aufgestellt. Anschließend führte die Prozession der Pilger aus dem Erzbistum mit Rosenkranzgebet zur Rosenkranzbasilika. Dort fand die erste Hl. Messe mit allen 700 Pilgern statt. Zu Beginn des Gottesdienstes stellten sich die 120 jugendlichen Pilger kurz vor und brachten selbst gestaltete Pilgerkarten mit den eigenen Wünschen und Beweggründen ihrer Pilgerfahrt zum Altar.

Das Abendprogramm auch am Samstag war geprägt durch Prozessionen. Die Jugendlichen zogen bereits Freitag mit Fackeln hoch zum Kreuzweg auf den Calvarienberg. Am Samstag dann war die gesamte Pilgergruppe auf dem Platz vor der großen Basilika versammelt, um den Rosenkranz zu beten. Auch die Behinderten und Kranken, die vom Krankendienst der Malteser unter Leitung von Bettina und Wilhelm von Trott zu Solz betreut werden, waren in die großen Aktivitäten der Gruppe mit einbezogen. Das galt besonders auch am Samstag morgen, als  nach dem Gottesdienst das obligatorische und für Lourdes Wallfahrer so wichtige Gruppenbild vor der Basilika fotografiert wurde. Dabei zeigte sich wieder, dass die Paderborner Gruppe als eine der ersten großen Pilgerfahrten des Jahres quasi die Eröffnung bestimmt für den südfranzösischen Wallfahrtsort. In Zeiten, in denen es organisatorisch und finanziell immer schwieriger wird, so große Sonderzüge auf die Schiene zu bringen, bekommt die Familienwallfahrt mit den Maltesern als sehr große Gruppe immer mehr Aufmerksamkeit in Lourdes.

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